Durchblick – der Wissenschaftspodcast

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Scientainment

Transkript

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00:00:00: Der Durchblick wird unterstützt von Gebert Räufstiftig.

00:00:05: Er ist tot, völlig unerwartet und plötzlich.

00:00:08: Ein Satz, das man häufig hört, wenn jemand einen Schlag an Fall hatte.

00:00:12: Mir ging es gerade in den letzten Wochen mit meinen Nachbären so.

00:00:15: Am Sonntag sah er noch, drei Tage später starb er am Schlage an Fall, gefunden von seiner Frau im Botzimmer.

00:00:22: Und er ist leider kein Einzelfall!

00:00:24: Ungefähr alle zwanzig Minuten in der Schweiz einen Schlagfall.

00:00:28: Jedes Jahr sterben etwa zwei tausend achthundert Menschen daran und eine neue Studie zeigt, es trifft auch immer mehr junge Menschen.

00:00:38: Durchblick die Wissenschaft hinter den Schlagszielen.

00:00:47: Mein Name ist Jacin Wendley und ich habe lange glaubt, dass v.a.

00:00:50: ältere Menschen von Schlagerfällen betroffen sind.

00:00:52: Aber jetzt habe ich gelassen, dass die Falle auch bei jüngeren Menschen immer mehr zunehmend.

00:00:57: Das stellt sich ja schon die Frage, warum eigentlich?

00:00:59: Und kann ich mich präventiv gegen einen Schlagerfall schützen?

00:01:03: V.a.- kenne ich eigentlich das Symptom eines Schlagers?

00:01:06: Zum diesen Fragen klären rede ich heute mit Nils Peter, Sesh-Leiter des Stroke Center und Chefarzt der Klinik für Neurologie oder hier das Landeklinik.

00:01:17: Grüezi Petrus, herzlich willkommen im Durchblick.

00:01:19: Ja, grüezi, verwendlich!

00:01:21: Vielen Dank für die Einladung.

00:01:23: Ich würde zuerst gerne sehr generell starten.

00:01:25: Was ist eigentlich ein Schlaganfall?

00:01:27: Was passiert da ganz genau in unserem Körper?

00:01:30: Ein Schlaganfalls oder man sagt auch Hirnschlag – das ist im Prinzip zu Nonymen und dem Englischen eben Stroke – unterscheidet man gewissermaßen in zwei wesentlicher Formel oder Unterformeln.

00:01:41: Das eine ist, dass es zu einer akuten Durchblutungsstörung im Gehirn kommt.

00:01:47: Das heißt, ein Blubgefäß einer Arterie im Gehirn ist verstopft.

00:01:50: Zum Beispiel durch einen Gerinsel und das Gehirnen bekommt dann akut zu wenig Blut.

00:01:55: Und das Gewebe kann dann Schaden nehmen.

00:02:00: Die zweite Form, das ist die seltene Form.

00:02:03: Das ist praktisch das Gegenteil.

00:02:06: Da kommt es nicht zu einer Verstopfung von einem Gehirngefäß sondern zu einem kleinen Eingriss so dass es in das Geirn einblutet also eine Hirnblutung Ein blutiger Schlaganfall kann man noch sagen.

00:02:17: Das sind die beiden wesentlichen Formen und eben der Erstgenannte, die durch Blutungsstörung ist.

00:02:22: ein wesentlich häufiger, etwa eighty-fünf Prozent macht diese Form aus.

00:02:26: Und warum passiert das?

00:02:28: Ja zum ersten genannt, die Durchblutungsströmung ist in der Regel ein Blutgerinsel.

00:02:36: Ist dann die Frage, warum sich das bildet.

00:02:39: Und dieses Blutgerinsel verstopft eine Gehirnaterie, kann aber von verschiedenen Stellen in das Körpers kommen.

00:02:46: Also es gibt verschiedene Ursachen warum so ein Blut-Gerinsel das Gehirngefäß verstopfet?

00:02:51: Es kann zum Beispiel vom Herzen in das Gehirn wandern oder es kann sich auch vor Ort bilden.

00:03:00: also es gibt da ganz unterschiedliche Mechanismen.

00:03:02: Für mich ist so Schlagerfall das passiert einfach!

00:03:06: Aber trotzdem gibt es irgendwelche Anzeichen, die auf dem Schlagerfall hindeuten könnten.

00:03:12: Das kann es mal geben nicht immer und deshalb der Begriff Schlaganfall.

00:03:16: Manchmal kommt das aus heiterem Himmel gewissermaßen ohne Voranzeichen aber was es manchmal gibt man kann so sagen in zehn Prozent der Fälle eine sogenannte Streifung oder wir nennen das auch mit dem Fachbegriff eine TIA eine transitorisch ischämische Attacke, ein schwieriger Begriff aber eben eine Streifung und das ist vereinfacht skizziert.

00:03:41: Eine verübergehende Durchblutungsstörung also.

00:03:44: es kommt zum Beispiel auch durch einen Gerinsel zu einer vorübergehenden Durchbluttungsstürung die dann Symptome macht Und das ist von selbst rückläufig.

00:03:54: Den Patienten geht es dann häufig manchmal innerhalb von Minuten wieder sehr gut, aber das kann ein Warnzeichen für einen dann noch drohenden Schlaganfall sein.

00:04:03: Deshalb ist auch diese Streifung ganz rasch abzuklären.

00:04:07: Und wie merke ich da sich die Hand?

00:04:09: Ja, das ist natürlich eine ganz wichtige Frage und bemerk ich einen Schlaganfalt.

00:04:14: So typische Symptome!

00:04:16: Und typische Symptome – das ist vielleicht ein ganz guter Merkbegriff aus dem Englischen.

00:04:21: Wir nutzen den Merkbegriff B-Fast, also sei schnell.

00:04:26: Und jeder Buchstabe charakterisiert so ein typisches Symptom bei einem Schlaganfalle.

00:04:31: Ich gehe das mal ganz kurz durch.

00:04:33: Also bb für Balance plötzlich eine Unsicherheit beim Laufen.

00:04:39: e für A ist eine plötzliche Sehstörung zum Beispiel dass man auf einmal doppelt sieht ganz plötzlich dann fast f face Ein hängender Mundwinkel, also eine Gesichtslähmung.

00:04:52: A für Arm?

00:04:54: Eine Arm-Lähmungen zum Beispiel oder eben auch eine Beinlähmung aber quasi stellvertretend.

00:05:00: S Speech – eine plötzliche Schwierigkeit beim Sprechen das die Sprache verwaschen ist oder dass man nur Kauderwelt spricht.

00:05:07: Das sind so ganz typische Symptome von einer Streifung und einem Schlaganfall.

00:05:12: Und dann fast das T soll heißen Time.

00:05:16: Da muss man schnell machen Die Zeit zählt.

00:05:18: Was heisst das?

00:05:19: Was muss ich machen, wenn ich einen von diesen Arten bemerke.

00:05:23: Also wir sagen immer, dass es eine Strafung und ein Schlaganfall sind.

00:05:29: Das ist ein Notfall.

00:05:31: Es gibt eben den anderen englischen Begriffen, den wir gerne nutzen.

00:05:35: Time is brain!

00:05:37: Je schneller ich reagiere, je schneller ich mich ärztlich vorstelle und die richtige Diagnostik wird, umso besser ist dann die Prognose.

00:05:47: Aber es ist schon so.

00:05:48: Ich merke nur, dass ich auf dem Schlagfall hineinsteuere, wenn ich akut etwas habe.

00:05:55: Blödsay das ein paar Stunden voran oder sogar einen Tag voran, sodass ich auf einem Schlaganfall hinstüren könnte.

00:06:02: Das eben nicht und die Möglichkeit hat man dann in der Regel nicht da frühzeitig zu reagieren sondern in der Regel kommt es recht plötzlich schlagartig zu diesem Symptomen.

00:06:13: Nicht falsch verstehen.

00:06:14: All die genannten Symptome müssen nicht alle zusammen auftreten, sie können isoliert auftreteten und es können subtile Symptomen sein.

00:06:22: Also eine ganz leichte Schwäche zum Beispiel aber trotzdem sind das eben Anzeichen dass dort ein Schlaganfall aufgetreten ist.

00:06:30: Jetzt in meiner Wahrnehmung haben Schlagafall vor allem ältere Menschen.

00:06:35: doch eine Studie vom letzten Jahr zeigt dass es mega starke Zunahme von Schlagaufall auch bei jüngeren Menschen gibt.

00:06:41: warum?

00:06:42: Ja, ich weiß natürlich welche Studie sie meinen aus der Schweiz.

00:06:45: Die gewissermaßen epidemiologisch also die Zahlen des Schlaganfalls untersucht hat.

00:06:52: Richtig ist dazu sagen das es eine aktuelle Studie aber der Zeitraum der untersucht wurde um fast einen ja fünfzehnjährigen Zeitraum von zwei tausend vier bis zweitausend und siebzehn also schon gewissermassen zahlen wo man sagen muss, die sind jetzt auch schon zehn Jahre alt gewissermaßen.

00:07:12: Quintessenz ist Schlaganfall ist eine Erkrankung des älteren Menschen.

00:07:17: das ist so.

00:07:18: Man kann sagen dass Durchschnittsalter liegt bei etwa seventy fünf Jahren und das ist erstaunlich konstant über die letzten jahre.

00:07:27: vielleicht ergänzend dazu wir haben mittlerweile auch seit den Ja, etwa letzten zehn Jahren in der Schweiz sehr, sehr gute Daten zum Schlaganfall.

00:07:36: Also

00:07:37: auch

00:07:38: nach dem gerade benannten Zeitraum dieser Studie weil es in der schweiz seit etwas mehr als zehn jahren ein nationales Schlagan Fall Register gibt.

00:07:48: das heißt alle Patienten von allen Zentren in der Schweizer werden systematisch erfasst.

00:07:55: Das heißt wir haben jetzt wirklich sehr, Basierend auf diesen Daten zeigt sich, das Alter ist stabil bei Mitte-Siebzig.

00:08:04: Dieser Anstieg von jüngeren Patienten – das ist natürlich ein relativer Anstiege.

00:08:09: Die absolute Zahl ist immer noch sehr, sehr gering also deutlich unter zehn Prozent.

00:08:14: Das muss man sagen!

00:08:16: Aber trotzdem was hat sich dann geändert, dass es plötzlich einen jüngere Menschen häufiger trifft?

00:08:22: Ich glaube, das hat verschiedene Aspekte.

00:08:24: Einerseits sind es auch die Umstände,

00:08:27: d.h.,

00:08:27: die Erkrankung ist besser bekannt.

00:08:30: Die Patienten, die Betroffenen stellen sich niederschwelliger vor.

00:08:35: Das was wir hier machen, Information und Aufklärung – das hat sich sicherlich verbessert.

00:08:39: Die Diagnostik hat sich verbessert in den letzten Jahren und wie ich gerade sagte, auch die Erfassung überhaupt der Fälle hat sich gewässert.

00:08:47: also sind auch etwas die Rahmenbedingungen umgekehrt.

00:08:50: Lernen wir mehr und mehr.

00:08:52: bei den jungen Betroffenen gibt es ganz andere Ursachen häufig für einen Schlaganfall.

00:08:58: Also auch die Risikofaktoren vom älteren Menschen und jüngeren Menschen sind nicht immer die gleichen, das heißt auch da die Diagnostik zur Erkennung der Ursachen bei den Jüngeren hat sich verbessert und das Verständnis ist besser geworden.

00:09:12: Und man muss schon sagen einige der bekannten Risikophaktoren für einen Schaganfall die scheinen doch auch etwas bei jüngeren Menschen zugenommen zu haben.

00:09:22: Also Stichwort Bluthochdruck, Diabetes

00:09:25: etc.,

00:09:25: das sind wichtige Faktoren, die ja auch eine Rolle spielen.

00:09:28: Sie glauben, dass es schon ein bisschen mit unserem Lebenswandel zu tun hat?

00:09:31: Jetzt einfach plakativ gesagt lebt man vielleicht auch ein wenig ungesünder wie vor ein paar Jahren und das hat einen Einfluss!

00:09:38: auf den Raum kriegt.

00:09:39: Es kann etwas den Einfluss haben, das würde ich schon sagen.

00:09:43: Wir sehen eben auch bei den Älteren einige der Risikofaktoren über die letzten Jahre haben etwas zugenommen – auch altersunabhängig!

00:09:51: Also da spielt schon eine Rolle,

00:09:52: d.h.,

00:09:52: dass Bewusstsein für diese Risikophaktoren ist in jedem Lebensalter von großer Bedeutung.

00:09:58: aber natürlich was sich gerade sagte die Rahmenbedingungen der Erkennung und der Erfassung hat sich alles deutlich verbessert.

00:10:06: Aber können wir über die Risikofaktoren schwatzen?

00:10:09: Was sind denn dir?

00:10:10: Es gibt ein Potpourri an klassischen Gefäß-Risiko-Faktoren.

00:10:16: Vaskuläre Risikophaktoren sagen wir und das hat eine große Schnittmenge auch mit der Kardiologie, also mit der Herzmedizin.

00:10:24: Die Risikovaktoren für Herzerkrankungen, Herzkranzgefäßerkrankung, Herzinfarkt und Schlaganfall überlappen sich doch sehr deutlich.

00:10:34: Faktoren sind zum Beispiel der Bluthochdruck.

00:10:37: Das muss man nennen, das ist der Risikofaktor Nummer eins.

00:10:41: Etwa siebzig Prozent der Schlaganfallpatienten haben letztendlich einen Blut-Hochdruck also wirklich eine hohe Hohe Warte.

00:10:48: andere Faktore Sie haben schon gesagt so ein bisschen Lebensstil Gewicht Ernährung Bewegung körperliche Aktivität dass es auch sind gerade die Faktorn wo man als Individuum viel machen kann Und medizinisch zu erwähnen natürlich noch so Faktoren wie Diabetes oder Fettstoffwechsel, erhöhtes Cholesterin.

00:11:05: Da sind eben auch so die Faktore ja auch etwas zugenommen waren in den letzten Jahren.

00:11:10: Also das heisst ich kann mich schon ein Stück weiter präventiv gegen einen Schlagerfall schützen, indem dass sich halt einfach auf einem gesunden Lifestyle bisschen achten?

00:11:18: Unbedingt unbedingt!

00:11:19: Also Prävention ist ganz hochgeschrieben.

00:11:22: Primärprävention, das soll heißen am besten, dass das gar nicht auftritt.

00:11:26: Wir als Neurologgen betreiben Sekundärprävention mit unseren Patienten.

00:11:31: Wir wollen verhindern, dass ein erneuter Schlaganfang auftritt.

00:11:34: und genau diese Faktoren man kann sagen es ist im Prinzip zwei Säulen das ist die medizinische Säule gemeinsam mit dem Hausarzt den Blutdruck, den Blutzucker Die Cholesterinwerte solche Faktore kontrollieren.

00:11:47: Und die zweite Säulet das ist quasi beim Individuum selbst körperlich aktiv sein Bewegung nicht rauchen wenn es irgendwie geht auf das Gewicht achten etc.

00:11:57: Mit diesen Faktoren kann man sehr viel selber steuern.

00:12:01: Sie haben gerade vorhin gesagt, wir weiss ja mehr über die Krankheit.

00:12:06: Man achtet mehr auf diese Krankheit.

00:12:08: auch das, damit es zu tun ist, dass die Sterberatung gesunken ist.

00:12:12: Ich habe gelesen, dass Befallzahlen von Schlaganfällen in den letzten Jahren zwar raufgegangen sind aber die Sterbenraten dafür runtergegangen waren.

00:12:20: Das hat etwas mit dem zu tun, was man früher erkennt.

00:12:23: Unter anderem aber auch mit all den anderen Faktoren in der medizinischen Entwicklung.

00:12:28: Das ist die Erkennung, das ist die bessere und raschere Diagnostik.

00:12:33: Das sind auch die besseren Therapie über die letzten Jahre was die Akuttherapie angeht.

00:12:37: Da hat sich sehr viel getan, was in den Zentren in der Akutphase gemacht werden kann für die Patienten, was prognostisch wichtig ist.

00:12:45: Und dass es die viel bessere Erkennen eben dieser wichtigen Faktoren, die ich genannt habe dieser Risikofaktoren quasi dann in der Hirnschlagnachsorge also in der Kontrolle nach dem Schlagernfall.

00:12:59: All diese Punkte haben einen großen Einfluss eben auch auf die Sterblichkeit.

00:13:03: und aufgrund dieser deutlichen Verbesserung in Prävention Diagnostik Therapie haben wir diese erfreuliche Zahlenentwicklung und ich hatte gerade das Register genannt.

00:13:14: In den letzten Jahren, also dem Zeitraum auch nach der genannten Studie ist das relativ stabil auf dem Niveau was die Studie gewissermaßen berichtet.

00:13:23: Das hat sich sehr gut stabilisiert.

00:13:25: Auch wenn Sterblichkeit sinkt mit Frauen ist Sterbigkeit aber immer noch grösser als bei Männern?

00:13:31: Warum gibt es da medizinische Erklärung dafür?

00:13:34: Keine einfache Frage!

00:13:36: Die Studie hat das auch etwas gezeigt.

00:13:39: Insgesamt sind Frauen weniger betroffen als Männer.

00:13:43: Also auch das ist erstaunlich konstant.

00:13:46: Es ist ähnlich, aber wie kann man so sagen, zu ungunsten der Männer?

00:13:53: Also Männer haben die Erkrankung häufiger und eben sie haben auf die Sterblichkeit angesprochen.

00:14:00: Teilweise gibt es etwas widersprüchliche Daten dazu, aber es scheint so etwas zu sein.

00:14:06: Man muss wissen, die Lebenserwartungen bei Frauen sind höher als beim Männern.

00:14:11: Das heißt Häufiger sind die Frauen auch etwas älter als die Männer im Schnitt.

00:14:18: Das heißt, auch da ist gewissermaßen ein Faktor, warum die relative Sterblichkeit etwas höher ist und man muss sagen es gibt zum Beispiel bei den Durchblutungsstörungen der häufigen Gruppe des Schlaganfalls gibt das verschiedene Ursachen wo die Gerinsel quasi entstehen können und das Gefäß verstopfen können.

00:14:36: Und mit zunehmendem Alter steigt auch der Anteil an Ja, gravierenderen und größeren Schlaganfällen zum Beispiel mit Gerinseln die vom Herzen ins Gehirn wandern.

00:14:49: Und das betrifft eher die älteren und häufig dann auch die ältere Frauen.

00:14:54: Diese gravierenderen Schlaganfälle sind per se mit einer höheren Sterblichkeit verbunden.

00:15:01: Insgesamt ist die Diagnostiktherapie völlig geschlechtsunabhängig also dass die Versorgung ist auf sehr hohem Niveau ganz unabhängiger vom Geschlecht

00:15:11: Aber es hat auch nichts mit der Symptom, so wie bei den Herzinfarkten ist das ja so, dass Frauen eine andere Symptome haben als die Männer.

00:15:16: Das ist beim Schlagerfall aber nicht der Fall, dass man es da könnte übersehen, wie man auf die falsche Symptomen achtet.

00:15:22: Eigentlich weniger muss ich sagen, das kann man nicht so miteinander vergleichen.

00:15:27: Der Punkt ist der ... Die Art der Symtome, ich hatte ja so charakteristische Symptomie ihn gerade genannt, hängt einzig davon ab wo im Gehirn die Durchblutungsstörung lokalisiert ist.

00:15:41: Also wenn sie im Sprachzentrum lokalisiert ist, was bei den meisten Menschen auf der linken Gehirnhälfte ist dann hat man Sprachsymptome und das ist völlig unabhängig ob das ein Mann oder eine Frau ist.

00:15:53: also das steht und fällt nur mit der Lokalisation im Bereich des Gehirns.

00:15:59: Wenn die motorischen Bahnen betroffen sind gibt es eine Lähmung.

00:16:03: auch das ist ganz geschlechtsunabhängiger.

00:16:05: Das heißt, das bestimmt die Symptomatik und auf das hat das Geschlecht keinen Einfluss.

00:16:11: Das ist quasi das Qualitative und das Quantitative wie ausgeprägt die Symtome sind und wie viele von den gerade genannten also von Stichwort Bifast.

00:16:21: Das hängt natürlich wiederum mit der Größe der Durchblutungsstörung zusammen.

00:16:26: Wenn ein kleinerer Bereich des Gehirns betroffen ist, sind die Symptome milder und eher ausgestanzter.

00:16:32: Wenn es ein größerer Bereich ist, dann sind mehrere Zentren des Gehörnbetroffenes und die Symtome treten vielleicht gravierender in Kombination auf.

00:16:42: Quintessenz ist, das ist geschlechtsunabhängig!

00:16:45: Ich habe auch gelesen dass Frauen manchmal weniger Aufmerksam sind und weniger schnell zum Arzt gehen.

00:16:51: Und dass das vielleicht auch mit den Gründen könnte sein?

00:16:54: Ich glaube,

00:16:57: das Gesundheitsbewusstsein ist da sehr hoch.

00:17:00: Ist nicht unsere Erfahrung und kennen jetzt auch keine Zahlen die das untermauert.

00:17:07: sehr, sehr gut.

00:17:07: Es ist ein gutes Bewusstsein da in der Erkennung der Symptome und die Schwelle das quasi zu präsentieren sich damit ärztlich vorzustellen ist recht niedrig und das gilt für die Frauen auch.

00:17:18: Ganz konkret was muss ich machen wenn ich auf den Strasse oder jetzt bei mir im Büro oder so irgendetwas sehe wo diese besprochenen Symptomen plötzlich aufgezeigt.

00:17:26: wie reagiere ich richtig zum helfen?

00:17:28: Im

00:17:28: Prinzip reagieren sie Für sich selber aber auch für andere mit den typischen Symptom ganz korrekt, indem Sie die Hundertvierzig anrufen.

00:17:37: Machen Sie das?

00:17:39: Es ist in der Regel ... Der Schlaganfall?

00:17:41: sind die Symptome nicht so gravierend, dass jemand gleich ohnmächtig wird oder eine Bewusstseinstörung hat im Sinne von er oder sie ins Koma fällt.

00:17:51: So gravierende ist es in der Regeln nicht, sondern es sind die Symptome, die ich Ihnen gerade skizziert hatte.

00:17:57: Wenn Sie das bemerken bei meinem Kollegen da hängt jetzt der Mundwinkel Rufen Sie sofort die Hundertvierzig, dass er oder sie in das nächstbeste, wie wir sagen Zentrum quasi zugewiesen wird.

00:18:14: Und die Versorgungsstruktur in der Schweiz ist hervorragend mit spezialisierten Einheiten und Zentren, dass eben Stichwort Timeless Brain die Person möglichst rasch in das passende Zentrum kommt.

00:18:27: Herr Peters, vielen Dank für Ihre Zeit, aber aus dem Durchblick!

00:18:30: Ja, vielen dank, Frau Werney.

00:18:34: Was sind deine Gedanken zum Thema Schlaganfall?

00:18:37: Teile es deine Meinung doch mit.

00:18:39: Und wenn die Folge gefallen hat, freue ich mich sehr über ein Abo von dir!

00:18:43: Mein Name ist Yasin Berndly und ich sage Danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal!

00:18:48: Durchblick – Die Wissenschaft hinter den Schlagzeilen.

Über diesen Podcast

Blick bringt Wissenschaft auf den Punkt. Tag für Tag rauschen Schlagzeilen über die Bildschirme und durch die Druckmaschinen. Doch hinter diesen Schlagzeilen verbergen sich oft tiefere wissenschaftliche Zusammenhänge. Durchblick macht sie sichtbar. Das Moderatoren-Team Sina Albisetti und Fabio Schmid spricht mit Expertinnen und Experten aus verschiedenen Disziplinen und bieten dir in jeder Folge neue Perspektiven – fundiert, verständlich und nah am Zeitgeschehen.

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von und mit Blick – Jasmin Wernli & Fabio Schmid

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