Durchblick – der Wissenschaftspodcast

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Scientainment

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00:00:00: Der Durchblick

00:00:01: wird unterstützt

00:00:02: von Gebert

00:00:03: Räufstiftig.

00:00:06: Ich hasse das Mami-Zi, ein Satz, der unglaublich schockiert und irritiert.

00:00:10: Die Mutter Liebe sollte doch das Grösste sein!

00:00:12: Und Kinder sollten jede Frau bereichern und glücklich machen.

00:00:16: Wenn jemand schwanger ist, gibt man häufig den Satz «Das ist das Beste, was kann passieren».

00:00:21: Aber was ist, wenn es einfach nicht stimmt?

00:00:32: Mein Name ist Yasmin Wendley und in letzter Zeit ist mein Instagram voll mit Müttern, die öffentlich zugeben, dass sie nicht wie Mami sind.

00:00:40: Regretting Motherhood nennt sich das.

00:00:42: Also das Bürochen von Mami-Sie.

00:00:44: Siehgt sich das alles anders vorgestellt?

00:00:46: Und der Stress und die emotionale Überforderung sagen einfach gewaltig!

00:00:51: Ich finde es wahnsinnig mutig so offen über ein Tabuthema zu reden.

00:00:55: Darum würde ich gerne etwas mehr darüber erfahren.

00:00:58: Darum rede ich heute mit Linda Rasoumovsky.

00:01:00: Sie ist Psychotherapeutin und setzt sich für Eltern in Krisensituationen ein, und sie ist Gründerin der Plattform Mental Well-Mam.

00:01:09: Grüezi, Frau Rasoumomovsky!

00:01:11: Schön, dass du hier bei uns im Durchblick

00:01:13: bist?

00:01:13: Danke vielmals für die Einladung.

00:01:15: Wann genau hat man von Regretting Motherhood was zu mietern, das so empfindet?

00:01:21: Man spricht von Regretting Motherhood wenn Grundsätzlich Rohe da ist... In diesem Sinne kann es sehr kognitiv sein.

00:01:29: Den Gedanken, wenn ich Zeit zurückdrehe, würde ich mich anders entscheiden und nicht mehr für Kinder entscheiden.

00:01:38: Das muss nicht unbedingt mit Belastung kommen, aber kommt natürlich auch oft mit Belasting.

00:01:44: Also das kann eine emotionale Komponenten haben.

00:01:48: Auch ein Trauer oder einen Charme ... oder Überlastung, alles mögliche dabei sein kann.

00:01:54: Aber grundsätzlich ist die Reue an sich eigentlich eine menschliche Empfindung, die nicht per se dramatisch muss sein.

00:02:03: Als ich mich für dieses Thema vorbereitet und recherchiert habe, habe ich auch viele Beiträge geschaut, welche Frauen öffentlich anstehen und über Regretting Motherhood sprechen.

00:02:12: Und dort war es oftmals ein Thema über Forderungen bzw.

00:02:15: einfach die Alltagssituation.

00:02:17: Vielleicht nicht so, wie man sich das vorgestellt hat ... dass er schnell gestresst ist und das Kind nicht so gut handeln kann.

00:02:27: Das war meistens schon ein Thema, und dann verwitsche ich mich selbst häufig beim Gedanken ... Aber das empfinden wir alle manchmal.

00:02:35: Es hat niemand gesagt, man muss das alleine machen oder einfach Hilfe holen.

00:02:39: Man muss auch nicht das Gefühl haben, mit zwei Kindern alleine versorgen.

00:02:44: Ist der Gedanke falsch?

00:02:45: Und sogar allgemein?

00:02:47: Nein, es ist natürlich eine wichtige Gedannte, Idealerweise sollte nicht alles alleine machen.

00:02:53: Wenn es tatsächlich vorwiegend um Überlastung geht, dann ist natürlich immer die Frage Hilfe oder Entlastung überhaupt mal zugänglich sein muss – ein Partner oder eine Partnerin oder Angehörige, wenn sie verhandelt sind, die überhaupt wollen übernehmen müssen.

00:03:07: Kostepflichtige Angebote für Entlastungen muss man sich erst einmal leisten können.

00:03:12: Langen aber auch solche Hilfe nicht, weil wenn man sich als Hauptbezugsperson oder Familienmanagerin wiederfindet und man in dieser Rolle sehr unglücklich ist, dann nützen auch einzelne Hilfestellungen halt zu wenig.

00:03:29: Weil es wie nicht um das nur geht, um die einzelnen Aufgaben sondern so auch um das Hauptzuständigsein und um die Verantwortung Und dies natürlich weniger einfach.

00:03:40: zum Verteilen

00:03:42: Wo würden Sie den Grenzen zwischen einer in Anfängstenschlusszeichen normalen Überforderung im Familienalltag ziehen und echt bei Reuen der Mütterschaft?

00:03:53: Ich finde es schon wichtig, dass wenn eine grosse Überlastung hier ist, dass man dort schaut wie kann die gelindert werden.

00:04:00: Wie können Aufgaben besser verteilt werden, wo gibt es mögliche Perspektiven und Entlastungen.

00:04:05: Und dann eigentlich schauen, ob diese Reue immer noch da ist.

00:04:09: Manchmal bleibt sie halt dass es tatsächlich nicht nur um Überlastung geht, sondern um die lebenslangen Rolle, die auch nicht ungeschehen gemacht werden kann.

00:04:20: In diesem Buch von Ohna Donat, der diese Studie in israelischem Soziologin gemacht hat und das Buch geschrieben hat, Regretting Motherhood, sie intreut wirklich auch ... ältere Mütter mit erwachsenen Kindern, die weit draussen sind aus dieser Überlastung von kleinen oder Kinder überhaupt zu begleiten.

00:04:40: Und sie sagen, wenn ich Zeit zurückdrehe, würde ich es nicht noch einmal machen.

00:04:44: So im Sinne der Mutterrollen ist das für mich

00:04:48: nicht so.

00:04:49: Also kommt das Bereuen vielleicht aus einer falschen Erwartung?

00:04:54: Ja, das ist sehr individuell natürlich.

00:04:57: Aber es sind ja auch oft tatsächlich sehr unrealistische Erwartungen, die wir gesellschaftlich gesehen haben von den Mutterrollen.

00:05:05: Z.B.,

00:05:05: dass Liebe zum Kind immer alle Strapazen kompensiert.

00:05:09: Das kann so sein – das muss aber nicht so sein!

00:05:12: Und also erwartigen wie eine Frau WELLemutter werden muss.

00:05:18: Das kommt dann alles ganz natürlich und automatisch.

00:05:22: Und so weiter.

00:05:23: Es ist alles leicht und schön.

00:05:25: Es gibt aber auch die allgemeine Erwartung, dass es sich am Ende immer lohnt zum Kind zu haben.

00:05:32: Dass man sonst bereuen würde, wenn man kein Kind hätte.

00:05:35: Auf dieser Grundlage ist ja auch diese sozialologische Studie entstanden von Dona Dona, wo sie sich gefragt hat, ob es vielleicht umgekehrt wurde, dass man es bereut, wenn er doch Mutter geworden ist?

00:05:48: In diesem Sinne ja also eine Erwartungen ... ist vielleicht schon falsch, wenn man davon ausgönnt.

00:05:54: Jede Frau wird als Mutter glücklich.

00:05:58: Meine Frage, die ich mich häufig stelle, liegt mir in uns als Gesellschaft einfach zu fest an zum seltenen Sein.

00:06:06: Mit dem alles so etwas in eine Rose abpacken und wahnsinnig viele Beschwingungen.

00:06:10: Ist das eigentlich das Hauptproblem?

00:06:13: Ich könnte mir vorstellen, dass es mehrere Komponenten gibt.

00:06:15: Einerseits ist auch noch ein Thema wie dürfen wir überhaupt als Frau das Leben führen?

00:06:21: Also dürfen wir als Frau Kinder frei sein und ein glückliches Leben führen, damit man dort eigentlich eine freie Vorstellung entwickelt.

00:06:31: Man kann sehr glücklich werden als Mutter oder nicht.

00:06:35: Und dann das mit dem Anliegen... Aus meiner Perspektive gibt es mittlerweile schon glücklicherweise auch sehr viele differenzierte Informationsquellen, die berichten über schwierige und schöne Seiten des Mutters.

00:06:49: Aber ja, wir leben immer noch mit Mütten.

00:06:53: So, rund um das Muttersein und ... Ich habe nicht den Eindruck, dass eigentlich immer nur beschönigt wird oder ich sage jetzt mal so, es gibt eine Entwicklung, die man auch über schwierige redet.

00:07:06: Ich sehe dort aber auch ein bisschen eine Tendenz dazu, damit das dann v.a.

00:07:11: ähnlich betroffen ist also andere belastete Mütter interessiert Und Menschen ohne Kinder oder die noch kein Kind haben Ja, sind vielleicht dort auch weniger erreichbar.

00:07:23: Und dass man vielleicht eben auch etwas mit einer Binarität irgendwie noch lebt.

00:07:28: So ja es gibt glückliche Eltern und dann gibt's da die überforderten und unglücklichen.

00:07:34: Man will sich nicht unbedingt bei diesen überfordernen inspirieren.

00:07:39: Wenn ich das bin, höre ich zu den glücklichsten oder denen, die sie im Griff

00:07:43: haben.

00:07:44: Dabei ist es eigentlich eine grosse Spannweite ... Schwierige und schöne Momente, schwierige Gefühle und Schönegefühl.

00:07:52: Und je differenzierter wir das betrachten können und an den schwierigen Berichterstattungen zulassen und an der schönen, desto eher können wir auch differenzierte und hilfreiche Bewältigungsstrategie finden und unseren eigenen Weg finden.

00:08:07: Sie haben schon angesprochen, dass die gesellschaftlichen Erwartungen auch als Mami sind.

00:08:12: Das ist nicht unbedingt eine gesellschaftliche Erwartung an Älteren, sondern als Mamy sein.

00:08:17: Ich gehe häufig gegen den Satz.

00:08:18: Ich möchte nicht unbedingt Mutter werden, aber Vater wäre ganz

00:08:21: okay!

00:08:23: Und ich habe einen Ausschuss gefühlt, das mir mit dem Podcast zeigt, dass wir der Mutter und die Väter in der Gesellschaft nicht gleich angeschaut werden.

00:08:30: Die Vateren, die geschritten sind wegen ihren Kindern, das ist gesellschaftlich total akzeptiert.

00:08:36: Das ist nicht so ein Aufschrei, wenn ein Papa von seinen Kindern genervt ist.

00:08:41: Und für die Mami gibt es sogar das extra Wort, Regretting Motherhood.

00:08:46: Genauso wie es auch den Ausdruck-Rabenvatern gibt.

00:08:48: Es gibt ja nur Rabenmutter.

00:08:50: Also ... Es scheint, dass Mütter ihre Beforderungen nicht zeigen dürfen.

00:08:56: Da muss sich vielleicht etwas ändern.

00:09:00: Ihre Gefeu... Müttern dürfen ihre Gefühle ... In diverser Gefühle, was Kinder anbelangt einfach ihnen weniger zu zeigen oder?

00:09:09: Und da muss sich etwas ändern.

00:09:11: Ja, Mütter sind sehr viele ängere Vorstellungen unterlegen, was für Gefühl sozusagen drinliegt und ja es wäre sehr wichtig dass das jetzt sich ändert und dass wir uns hinbewegen zu.

00:09:23: Alle Eltern, egal von welchem Geschlecht, können erschöpft sein.

00:09:26: Alle können mal die Nase vollhaben und Genüge haben und Pausen brauchen und sich einen anderen Alltag wünschen.

00:09:35: Es dürfen natürlich auch alle das geniessen.

00:09:38: Idealerweise fühlen sich aber auch alle – oder haben auch alle die Möglichkeit, sich zuständig zu fühlen.

00:09:44: So dafür, dass Kinder geborgen aufwachsen und nicht alles so an einer Rolle hängen.

00:09:51: und dass alle Eltern möglichst frei sind, die Rolle zu gestalten.

00:09:55: So wie es für sie auch gut ist.

00:09:58: Was ist der Unterschied zwischen regrating Motherhood- und postnatalen Depressionen?

00:10:06: Also das kann zusammen vorkommen, muss aber überhaupt nicht.

00:10:11: Es ist durchaus möglich, dass eine Frau eigentlich unter postnataler Depression leidet.

00:10:18: In diesem

00:10:19: Rahmen

00:10:20: habe ich gesagt, dass ich keine Kinder bekommen hätte.

00:10:23: Wenn sich die Symptome gelindert haben, sieht das anders aus.

00:10:27: Darum ist natürlich auch wie immer eine gute Behandlung wichtig.

00:10:32: Aber es kann eben auch Reue da sein, ganz ohne Depressionen und wirklich im Sinne einer kognitiven Zustand von einem Gedanken zu haben, wenn ich zurück ... Zeit zurückdrehen würde ich das nicht mehr machen.

00:10:48: Aber mit einem Lebensweg, der jetzt irgendwie geht und nicht in einer Depression mündet.

00:11:00: Gibt es eine typische Lebenssituation oder Biografie, wo Regretting-Matterhaut häufiger vorkommt?

00:11:07: Es gibt ja keine Statistiken zu diesem Thema.

00:11:13: Man kann das nicht beziffern.

00:11:17: Was ich beobachte ist, dass es für sehr autonomieliebende Menschen die Mutter-Role mit herkömmlichen Vorstellungen eher schwierig ist.

00:11:26: Für Mütter in einem eher konservativen Umfeld, wo es wenig Spielraum gibt wie eine Mutter soll sein, war auch schwierig.

00:11:36: Aber auch wenn zum Beispiel ... Wenn kein hilfreicher Umgang mit schwierigen Gefühlen hier ist, wenn man so aufgewachsen ist, dass alles happy und schön ist.

00:11:46: Man spricht nicht über Schwierigkeiten.

00:11:48: Kann das zusätzlich belastend sein?

00:11:51: Weil die Reue keinen Platz hat, um bearbeitet zu werden.

00:11:56: Und dann eigentlich oft eine grosse Schicht Scham drüber ist.

00:12:02: Das ist auch das Belastende ... wenn man sich sehr schämt dafür und man Schuldgefühl hat.

00:12:11: Und nicht unbedingt, wenn eigentlich einfach mal so der Gedanke das wäre auch okay gewesen ohne Kinder.

00:12:18: Die Belastung ist dann in den emotionalen Intensität.

00:12:24: Bei dem Rest des Themen sind wir v.a.

00:12:26: Junge und aber auch alleine ziehende Mieter aufgefallen?

00:12:29: Stimmt das Bild?

00:12:32: Das kann ich allgemein nicht beurteilen ... Ich sehe junge Mütter mit diesem Phänomen, ich sehe aber auch ältere Müttern.

00:12:42: Also Mütren, die spätmutter geworden sind und sagen ja irgendwie kann man so viel aufbauen und jetzt ist es ja wieso.

00:12:50: das wäre eigentlich ganz gut gewesen wenn es so weiter gelaufen wäre.

00:12:53: und wie gesagt in der israelischen Studie dort sind wirklich älteren Frauen dabei die das Retrospektiv als Räuhe benennen.

00:13:07: Wie viel braucht es um den Satz?

00:13:09: Ich hasse, ein Mann mit zu sein und auszusprechen.

00:13:13: Eine gute Frage.

00:13:14: Ich könnte mir vorstellen, dass es impulsiv noch schnell passieren kann aber in einem reflektierten Zustand... Ja, ich kann nicht sagen wieviel es braucht.

00:13:27: Das ist jetzt nicht sehr häufig der Fall!

00:13:30: Was ich manchmal höre oder was ich eher höre, ist, dass man einzelne Aspekte an dieser Rolle nicht ausstehen

00:13:39: kann.

00:13:39: Aber kann man dann auch seine Kinder nicht ausstellen?

00:13:42: Oder liebt man die trotzdem?

00:13:44: Ja, tatsächlich kann das sehr separat sein.

00:13:48: Dass man wirklich die Kinder sehr festlieben kann und die Bindung gut hergestellt werden konnte.

00:13:57: Und der Gedanke hier ist, für einen besser gepasst hat, nicht Mutter geworden zu sein.

00:14:05: Es gibt aber tatsächlich auch eine Situation, in der wir das berichten müssen, dass es bereuert ist, wenn es so ein wenig auch in den ersten Jahren ist.

00:14:14: Ich finde es schon wichtig, dass man dann die Bindung noch einmal anschaut, ob eine gute Bindung hätte können entstehen.

00:14:22: Denn es ist natürlich zusätzlich belastend, alle Aufgaben der Mutter-Rohle zu bewältigen ... keine gute Bindung gespürt.

00:14:30: Also dort lohnt sich es schon sehr, in das zu investieren und schauen was da noch eine stärkere Bindung entstehen kann.

00:14:41: Wenn Frauen zu ihnen kommen um dieses Problem auch schwarzen ... Was ist denn das Ziel der Therapie?

00:14:47: Dass sie sich mit ihrer Mutter rollen versöhnen oder geht es mehr darum, dass sie ihre Gefühle besser annehmen können?

00:14:54: Das Ziel ist immer individuell... Das erarbeiten wir miteinander.

00:15:00: Meistens geht es um beides, dass tatsächlich das Gefühl besser angenommen wird, weil die sind ja nun mal da und mit den Probieren vermeiden kann man meist nicht so gut bewältigen und angehen.

00:15:18: Und gleichzeitig geht's schon darum... dann auch einen Weg zu finden und schauen, wie man diese Rolle vielleicht mehr so ausgestalten kann, dass sie einem leidt.

00:15:26: Wie er für mich erleichtert gesorgt werden kann?

00:15:30: Für die Abwechslung oder was auch immer das einem fehlt.

00:15:34: Tatsächlich gibt es Situationen, in denen es um eine Rolle geht.

00:15:38: Und zum Beispiel, wie Sie vorgesagt haben, zu sehen, wie ich mir ein Vater sein kann und sich an dem wie inspirieren lasse.

00:15:48: dass man nicht so sein muss, wie man sich immer vorgestellt hat.

00:15:54: Nicht alle Federn zusammenheben und besuchen?

00:15:58: Es sind unterschiedliche Aspekte, die drin vorkommen können.

00:16:01: oder das Gefühl haben, es sei schlecht zu wissen, wenn man nicht beim Kind ist, auch wenn es gut betreut ist von über anderen.

00:16:08: Gäste ums Arbeitspensum ... Ja, wie viel Freizeit kann man sich ausnehmen.

00:16:15: Wenn es nicht machbar ist und das Kind gut betreut ist und gut gebunden ist – auch andere Bezugspersonen sollten so Sachen möglich sein.

00:16:24: Aber da braucht's oft auch sehr viel Arbeit, innere Arbeit, dass man dort hier kommt.

00:16:30: Und wie gehe ich als Angehörige Richtung mit der Situation um?

00:16:33: Wenn mir jemand sagt, ich glaube, dass Mami sie nicht so für mich gemacht wird, wenn ihr uns richtig gängig macht.

00:16:41: Ja, das ist wie bei vielen emotional herausfordernden Situationen.

00:16:46: Es ist meistens nicht hilfreich wenn man zum Beispiel das Gefühl klein macht und einfach so sagt ja gut dann sind alle mal, weil möglicherweise ist der Leidensdruck grösser und das macht auch vielleicht die Person sich nachher verschlüsst und nicht mehr darüber spricht.

00:17:03: Und was auch nicht hilfrisch ist, ist gerade ein positiver Umlenken.

00:17:06: Das kommt schon gut und muss nur etwas warten Weil das auch zu dem führen kann, dass man es nicht aktiv bewältigen kann.

00:17:14: Viel hilfreicher ist darum ja wenn man interessiert und eigentlich versucht offen und interessiert Zulose und Ernstschnehe und je nachdem natürlich auch dabei unterstützen wenn das Sinn macht vielleicht Hilfsagebote finden Ausdurchgruppen Beratung oder Therapie wenn das nötig ist.

00:17:33: Frau Hasomowski vielen Dank für dieses spannende Gespräch.

00:17:37: Danke Ihnen vielmals.

00:17:40: Was geht dir durch den Kopf, wenn du Regretting-Motherhood gehörst?

00:17:44: Kennst du dich mit diesen Gefühlen aus und möchtest gerne etwas mehr darüber erzählen.

00:17:47: Teilhösse deine Gedanken doch mit!

00:17:49: Und wenn es dir gefallen hat, dann würde ich mich sehr über ein Abo von dir freuen.

00:17:54: Mein Name ist Jasmin Wendley.

00:17:55: Danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal!

00:17:59: Durchblick

00:17:59: – die Wissenschaft hinter den Schlagzeilen.

Über diesen Podcast

Blick bringt Wissenschaft auf den Punkt. Tag für Tag rauschen Schlagzeilen über die Bildschirme und durch die Druckmaschinen. Doch hinter diesen Schlagzeilen verbergen sich oft tiefere wissenschaftliche Zusammenhänge. Durchblick macht sie sichtbar. Das Moderatoren-Team Sina Albisetti und Fabio Schmid spricht mit Expertinnen und Experten aus verschiedenen Disziplinen und bieten dir in jeder Folge neue Perspektiven – fundiert, verständlich und nah am Zeitgeschehen.

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von und mit Blick – Jasmin Wernli & Fabio Schmid

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