Scientainment
00:00:00: Der Durchblick wird unterstützt von der Geber-Trüfstiftung.
00:00:05: Zünderessen, mehr bewegen, besser schlafen, Tod pflegen und bitte auch noch mental im reinen Sein!
00:00:11: Wir kommen im Alltag vor Selbstoptimierung.
00:00:14: Wir geben unmengen Geld für Skincare, Sportuhren und gesunde Nahrungsergänzungen aus zum Fit und attraktiv zu bleiben.
00:00:22: Aber das Phänomen dahinter ist das Gouril.
00:00:24: Je mehr wir fürs Wohlbefinden machen, umso gestresster und erschöpfter fühlen wir uns.
00:00:30: Durchblick, die Wissenschaft hinter den Schlagzeilen.
00:00:37: Eine neue Studie von Gottliebtutweiler in Sturzschlott jetzt Alarm und zeigt, Wellness ist schon lange nicht mehr ein entspannungshelfer sondern wurde zum Stressfaktor.
00:00:48: Aber warum schlägt der Rang nach Gesundheit plötzlich ins Gegenteil um?
00:00:52: Und zu welchen vier ganz unterschiedlichen, vielgut Typen gehörst du?
00:00:56: Mein Name ist Fabio Schmid und diese noch weitere Fragen kläre ich jetzt mit Christine Schäfer.
00:01:00: Sie ist Senior Researcher und Referentin am Gottlieb-Tothweiler Institut.
00:01:04: Und die Co-Autorin für GDI-Studien.
00:01:07: – Viel Gut Revolution!
00:01:14: Frau Schäffer, herzlich willkommen im Durchblick.
00:01:16: Ich trete mich sehr, dass ich hier sein darf.
00:01:17: Danke vielmals für die Einladung.
00:01:19: Sehr, sehr gerne.
00:01:20: Frau Schäfer, jeder Markt verspricht uns durch smoothies Sport-Uhr Skincare-Routine zu perfekten und gesunden Leben.
00:01:27: Warum ist der Zwang nach dieser Selbstoptimierung oft ermüdender als was er uns eigentlich oben abholt?
00:01:36: Also das Problem ist natürlich nicht dass wir Sport machen, die gesund essen, unsere Haut pflegen.
00:01:43: Das sind ja alles positive Sachen.
00:01:47: Problematisch wird es aber, wenn aus diesen Möglichkeiten plötzlich erwartiger werden.
00:01:52: Also wenn ich nicht nur gesund essen und leben kann, sondern wenn ich das Gefühl bekomme, dass ich jeden Tag optimale Essen, acht Stunden schlafen muss, zehn Tausend Schritte machen, meditieren, trainieren und natürlich auch noch gut ausgeseglichtzeitig.
00:02:08: Sie sind Co-Autor im Vorgäde, ich studiere viel Gute Revolution und beschreibe sie zum Wellnessparadoxon.
00:02:14: also Warum führt das Streben nach wohlbefinden bei vielen Menschen genau zum Gegenteil?
00:02:20: Weil aus Wellness oder auch Selbstvorsorge, die ja eigentlich eher so in dieser Ecke der Achtsamkeit und der Entschleunigung kommt eine neue Form von Leistung wird.
00:02:32: Also TikTok Trends wie Wellness Maxing oder Habits Stacking, wo dann Menschen dazu bringen, dass sie möglichst viele von diesen Selfcare Aktivitäten gleichzeitig Abarbeitet, z.B.
00:02:44: ein Gesichtspieling und E-Mails beantworten bei oder meditieren auf dem Laufband mit einer LED-Maske.
00:02:54: Das steht im Widerspruch zu weniger machen.
00:03:00: Wellness ist nicht einfach eine Antwort ... Auf den gesellschaftlichen Druck, sondern selber Teil des Problems.
00:03:07: Aus Erholung wird ein Sleep-Score aus Bewegung, Schrittzahl und Gesondernährung permanent optimiert.
00:03:17: Wenn ich nach einem langen Arbeitstag eigentlich Erholungen brauche, aber das Gefühl habe, ich muss jetzt auch noch meditieren, trainieren, meine Skincare Routine machen, dann verfällt Wellness sehr deutlich ihren Zweck!
00:03:31: Ja, laut Ihren Daten finden drei Viertel im Vorbevölkerung, im Dachraum Zeitstress.
00:03:37: Haben wir denn überhaupt noch die Zeit für wirklich ... Es sind ja zum Teil auch Selfcare-Routinen gibt es, wo man auch Zeit braucht?
00:03:44: Haben wir dann noch Zeit, um das wirklich zu erholen?
00:03:47: Ich muss vielleicht zuerst noch einmal präzisieren.
00:03:49: Es sind drei Seventies Prozent, die sagen, dass seit zumindest Mängchen Zeitstresse erleben.
00:03:54: Das ist das häufig oder fast immer der Fall.
00:03:58: Aber knapp ein Drittel finde ich eigentlich immer noch zu viel.
00:04:01: Und Tendenz steigt auch.
00:04:02: Der Anteil der häufigsten Zeit gestresste ist gegenüber einer Befragung, in der wir im Jahr den Jungen im Jahr im Jahr und im Jahr gemacht haben.
00:04:12: Es ist ein Widerspruch wie sie es ansprechen.
00:04:14: Gerade weil die Zeit fehlt, wachst das Bedürfnis nach Entschleunigung, nach Yoga, Meditationen spazieren, Skincare.
00:04:24: aber viele von diesen Angeboten oder ... Praktiken sind dann auch selber wieder sehr zeitintensiv und werden zu einem zusätzlichen Termin in unserem ohnehin schon vollen Kalender statt, dass sie eben zur Entlastung beitragen.
00:04:41: Vor allem Frauen und junge Menschen stehen unter Druck um gesund, fit und schöner zu sein.
00:04:47: Warum ist das so?
00:04:50: Mehrere Faktoren zusammen als Frauen sagen unserer Befragung, dass sie generell häufiger unter Zeitstress-Läden als Männer sind.
00:05:02: Das Phänomen ist in der Wissenschaft auch als Gender Stress Gap bekannt weil Frauen nach wie vor mehr unbezahlte Haus und Care Arbeit übernehmen, sowohl im Haushalt mit Kindern als auch im Kinderlosenhaushalt.
00:05:17: Dazu kommt dann der Körper- und Schönheitsdruck.
00:05:20: Frauen verspüren die allen abgefrockten Bereichen mehr Druck als Männer, also dass sie gut aussehen müssen, körperlich mental gesund, leistungsfähig aber auch bei den guten Ernährung.
00:05:31: Und auch bei jungen Menschen ist dieser Effekt eigentlich noch einmal ausgeprägter.
00:05:35: Mehr als die Hälfte von der unterfiften zehnzigjährigen steht häufig Unterzeitstressen und auch über vierzig Gradzehnte von den unterfifen zehnzigjährigen haben starken Druck, das sie gut aussehen.
00:05:47: Wir vermuten, dass die sozialen Medien hier ein grosser Verstärker sind und dass besonders junge Menschen mit den idealisierten Körper perfekten Routinen und einwandfreier Lebensstil konfrontiert werden auf einer täglichen Basis.
00:06:04: In ihrer Studie teilen Sie Bevölkerung in die vier sogenannten Vielguttypene.
00:06:08: Können Sie dir ganz kurz skizzieren bevor wir ins Detail
00:06:12: gehen?
00:06:13: Strucklers sind unsere Selbstzweifler, die gesundheitlich aussehen.
00:06:17: sehr wichtig ist.
00:06:19: Aber sie vergleichen sich sehr stark mit anderen und sind durch das eher unzufriedener.
00:06:24: Da haben wir Achievers, die selbstoptimieren, bei denen ihr Körper als Kapital-Gesendung bewusst optimiert wird und durchaus auch Befriedigung und Motivation aus dem Druck ausschöpft.
00:06:38: Die Balancers sind uns selbst zu sichern, die Sport machen und sich pflegen einfach weil es ihnen selber gut tut.
00:06:46: Nicht für die Anerkennung von aussen.
00:06:48: Und die Agnostics, diese vierte Gruppe, das sind selbst Verweigerer der Körper eher als Nutzobjekt.
00:06:55: Solange alles funktioniert werden sie eigentlich möglichst wenig Zeit und Gedanken darauf verschwenden.
00:07:01: Welcher von diesen Typen steckt jetzt am tiefsten in dieser vielgut Falle?
00:07:05: Ich vermute, das sind am deutlichsten Strugglers.
00:07:09: Sie sind leider mit den Grössten der vier Gruppen – also die meisten Menschen unserer Bevölkerung.
00:07:17: Sie stehen unter einem enormen Optimierungsdruck und sind gleichzeitig aber auch sehr unzufrieden mit ihrem Aussehen, ihrer Gesundheit.
00:07:27: Einer dieser entscheidenden Punkte ist, dass sie nicht primär sich optimieren, weil ihnen dann ... Prozessfreude bereitet oder will sie sich durch das besser fühlen, sondern ein ganz wichtiger Treiber ist die Anerkennung von aussen.
00:07:43: Und darum gibt es auch eigentlich keinen klaren Endpunkt, um zu sagen, jetzt bin ich zufrieden, weil wir finden ja schlussendlich immer irgendjemandem, der scheinbar fitter, schöner und glücklicher Disziplinierter ist.
00:07:57: Ähnlich ist er wahrscheinlich halb jetzt bei den Cheifers-Themen.
00:08:00: Sie haben ca.
00:08:03: Wenn wir bei denen die gesunde Disziplin zum ungesunden Leistungsdruck
00:08:09: v.a.,
00:08:10: wenn sie nicht mehr als ein Marathonläufer laufen und sich auch mit den anderen vergleichen, jetzt wird es schon angeleset, wo sie vielleicht auf Social Media mit den andern verglichen oder nie mit sich zufrieden sind?
00:08:20: Wie kann's bei denen kippen?
00:08:23: Ach so, achievers!
00:08:24: Die setzen sich selbst auch massiv unter Druck.
00:08:28: Sie haben sehr hohe Druck, investieren auch viel Zeit für die Disziplin und Geld.
00:08:34: Aber aktuell funktioniert diese Strategie für sie recht gut.
00:08:38: Sie ziehen bei Friedigung daraus, Ziel zu erreichen, Vorstritte zu sehen, was ihr in eurer Smartwatch seid.
00:08:44: Das ist ja noch einmal Motivation.
00:08:46: Und sie erleben den Vergleich ... Im Gegensatz zu der Struggler auch eher als Motivation statt als Frust oder sogar im Niederlag.
00:08:54: Wir haben es aber vorhin schon angesprochen, dass das Wellness-Paradok kritisch wird, wenn dieser Prozess nicht mehr zum Wohlbefinden beiträgt sondern eigentlich die Seelenreichung wie zu einer Art Selbstzweck wird.
00:09:10: Ein schlechter Sleep-Score den Morgen oder den ganzen Tag verdirbt.
00:09:14: Oder wenn man mal ein Training verpasst, dass man das gerade so als persönliches Versagen erlebt hat sich das Verhältnis irgendwann auch umgekehrt.
00:09:23: Dann dient eigentlich die Selfcare-Routine nicht mehr im Mensch sondern der Mensch dient dann den Routinen.
00:09:31: Die anderen zwei Typen sind nicht in dieser Klasse erinnern.
00:09:34: Von was können wir von denen lernen?
00:09:37: Balancers kümmern sich schon um Gesundheit und Aussehen.
00:09:42: Die Klasse bedeutet in diesem Sinn nicht, dass man gar nichts macht.
00:09:45: Es ist aber entscheidend, was das motiviert.
00:09:49: Sie machen Sport oder pflegen sich, weil sie sich selbst besser fühlen eine erfundene Zahl zu erreichen.
00:09:58: Sie können auch mal ein Training aussen lassen, ohne das gerade das Persönliches schüttert.
00:10:04: Und sie haben dann sehr hohe Selbstakzeptanz und vergleichen sich eigentlich nicht mit anderen.
00:10:10: Und durch das schützen sie sich vor dem Optimierungsdruck.
00:10:13: Die Ägnastik, die ich jetzt eher nicht als Glassen bezeichne, vielleicht eher als uninteressiert.
00:10:18: Weil ihre eigentlich völlig Gleichgültigkeit gegenüber Self-Care macht sie nicht zufriedener im Gegenteil.
00:10:25: Sie sind sogar deutlich unzufriedener mit ihrem Aussehen und ihrer Gesundheit an den Durchschnitt.
00:10:31: Ich glaube der Schlüssel liegt nicht in der totalen Verweigerung sondern eher in einer... Balance und in einer intrinsisch motivierten, massvollen Beziehung zum eigenen Körper.
00:10:44: Was man von der Ägnostik vielleicht übernehmen kann – einfach einmal die pragmatische Frage – muss ich mich wirklich mit all dem auch beschäftigen?
00:10:55: Es ist eben das Wellness-Braschen-Millionenmarkt.
00:11:00: Verwandert diese Industrie unser Grundbedürfnis so nach Gesundheit zu einem dass die Konsumgut eigentlich nie fertig konsumiert werden kann?
00:11:11: Ja, das ist wirklich ein zentraler Punkt, den wir in der Studie diskutieren.
00:11:15: Dass Gesundheit und Wohlbefinden zunehmend zu einem privaten Konsumprojekt werden.
00:11:22: Welness – es ist sehr schwierig teilweise in der Definition.
00:11:26: Es ist halt lange nicht nur einfach das Paar oder die Massage, wo man sich ab und zu einmal geht, sondern es ist eine alltägliche Praxis, Lebensmittel, Nahrungsergänzung, Hautpflege.
00:11:37: Unsere Smartwatches, Diagnostik und Langellity-Kliniken können das noch lang weiter machen.
00:11:44: Die Zahlen sind wirklich enorm.
00:11:47: Die Globalioenas-Economie ist global bei US-Dollar bis zu US-Akonomien von ca.
00:11:49: US-Billionen.
00:11:52: Das ist ein knappes Siedel mit zwölf Nullen hinteran.
00:11:56: Und sie wächst fast unbegrenzt weiter.
00:12:01: Genau das Prinzip dahinter gibt es kein Ziel, in dem wir ... Es gibt immer der nächste Test, das nächste Ernährungsengangsmittel und das nächste Protokoll.
00:12:11: Man kann immer noch besser schlafen, gesünder Essen fütter werden, schöner aussehen.
00:12:17: Wir diskutieren in dieser Studie auch die Geschäftsmodelle, die jetzt aufkommen wollen, dass wir eigentlich nicht ... Und davon selbst profitieren von dieser permanenten Unzufriedenheit, der noch weiter Selbstoptimierung.
00:12:33: Dass man dann auch die Unsicherheiten vielleicht nicht ausnutzt, sondern dass die Anbieter auf den Markt – also eigentlich die Verantwortung der Anbiete mit dem Markt zusammen auch sättig wachsen?
00:12:48: Der Studier ist ja was Thema Abnehmensspritzen.
00:12:51: Die Fünfundzwanzigprozent der Befragten im Dachraum können Sie sich nutzen, in Zukunft vorstellen.
00:12:57: Ist die Spritze der ultimative Quick Fix in so einer Chefseinschaft?
00:13:03: Unsere Daten zeigen wirklich eine grosse Offenheit gegenüber den GLP One-Medikamenten.
00:13:09: Sieben bis zehn Prozent nutzen das Streamdachraum und wie sie sagen, das Potenzial liegt bei bis zu fünf oder zwanzig Prozent.
00:13:17: Spannend finde ich auch, dass unter diesen ... potenziellen Nutzerinnen und Nutzen.
00:13:22: Also die, die sagen, ich kann es schon ausprobieren oder ich könnte mir das in Zukunft vorstellen, dass eine Dacht prozent mit ihrem Körpergewicht unsfrieden sind als vergleich in der Gesamtbevölkerung die Unzufriedenheit mit dem Körpergewich bei etwa fifty-fünf Prozent.
00:13:38: Und das zeigt schon, dass die Körperunsfriedenheit einen wichtigen Treiber dieser Offenheit Auch ist der Markt sich gemessen prognose auch in den nächsten fünf Jahren fast verdoppelt.
00:13:52: Ich glaube, das alles passt schon sehr gut zum Bild einer Gesellschaft, die noch eine schnelle und planbare Lösung für die eigenen Probleme sucht.
00:14:04: Jetzt drei Viertel von der befragten... Haltet nicht wirklich viel von diesen Trends im Beauty und Anti-Aging Bereich.
00:14:12: Und findet, das ist eine reine Geldmacherei.
00:14:14: Ist dort, wo jetzt schon der Markt wächst und alles?
00:14:17: Ja!
00:14:17: Aber es gibt gleich auch noch die Leute, die ein bisschen skeptisch auf den Markt schauen und sich nicht alles unterjubeln lassen.
00:14:24: Könntest du auch mal in die andere Richtung geben?
00:14:27: Ja also, die Skepsis ist... Es ist gross, wie sie sagen.
00:14:32: Mehr als die Hälfte, die sagen, dass wir meinen Trauen dieser Gesundheit versprechen haben und knapp die Hölfte, der sagt, dass sie die permanente Beschäftigung mit Ernährungsbewegung aussieht, sehr anstrengend empfindet.
00:14:45: Die Menschen verlieren natürlich nicht grundsätzliches Interesse an Gesundheit.
00:14:49: und wohlbefinden.
00:14:50: Ich glaube eher, dass diese Themen enorm wichtig bleiben.
00:14:53: Aber eben sie werden skeptischer gegenüber dem Versprechen, dass noch ein Produkt, noch ein Sattlement, nur eine Routine oder ein Statement endlich die Lösung bringt, die man anstrebt.
00:15:06: Die Auserforderung für Tuellness Branchen ist darum nicht unbedingt mehr Aufmerksamkeit zu generieren, noch mehr Produkte auf den Markt zu frühen sondern eher das Vertrauen zu investieren, also dass die Menschen auch glauben was die Produkte versprechen und auch Orientierung bieten.
00:15:26: Denn der Markt ist gigantisch.
00:15:27: es ist als Einzelperson wirklich sehr schwierig dort irgendwie noch den Durchblick zu halten.
00:15:34: Gibt sich da Leute, die etwas von dem Gegentrend hoffen und sagen haben wir ein Recht auf Unperfektheit?
00:15:40: Ja!
00:15:41: Man kann sagen, dass es ein Hinweis auf eine Gegenbewegung gibt.
00:15:45: Besonders wenn wir jetzt eben die Balancers anschauen.
00:15:47: Das ist die zweitgrößte Gruppe mit der Bevölkerung.
00:15:52: Sie akzeptieren die natürlichen oder natürlich auch altersbedingten Unvollkommenheiten und sind aber trotzdem sehr zufrieden mit sich selbst, mit ihrem Leben.
00:16:06: Wir prognosizieren in der Studie auch einen Verschiebung weg von dieser permanenten Optimierung hin zu mehr Ballons.
00:16:16: Also Genuss und Gesundheit,
00:16:18: bspw.,
00:16:19: das müssen keine Gegensätze sein – es ist beides möglich!
00:16:23: Die Achtzezwanziglogik passt dazu.
00:16:25: Es muss nicht die Entscheidung perfekt sein.
00:16:28: Man kann auch unter Wochen vier Tage Sport machen und sich ein Tag einfach einmal gönnen.
00:16:32: Und sie ist trotzdem immer noch okay.
00:16:35: Vielleicht geht es jetzt weniger um das Recht auf Unperfektheit als auch eine andere Vorstellung von Wohlbefinden.
00:16:43: Es geht nicht darum, den perfekten Körper zu erreichen sondern eher, dass man einen Alltag findet und eine Routine findet, die einem langfristig gut tut und wo man auch aufrechterhalten kann ohne dass man sich zusätzlich Stress aufhaltset.
00:17:00: Frau Schäfer, danke Ihnen vielmals für dieses spannende Gespräch uns mit Türken beim Durchblick!
00:17:04: Sehr gerne.
00:17:05: Danke vielmals!
00:17:06: Wenn dir diese Folge gefallen hat und du noch mehr von uns gehören willst, dann abonnierst du hier auf Spotify, Apple oder überall dort, wo du deine Podcast hast.
00:17:13: Dann verpasst es sicher keine neue Folge mehr.
00:17:15: Mein Name ist Fabian Schmidt.
00:17:16: Danke für die Einschalten und bis zum nächsten Mal.
00:17:19: Durchblick – Die Wissenschaft hinter den Schlagzeilen.