Scientainment
00:00:00: Der Durchblick wird unterstützt von der Geber-Trüfstiftung.
00:00:04: Wer in den letzten Tagen durch die Newstours scrollt, kommt fast nicht um diese wessornisierenden Waldbrandbilder herum.
00:00:10: Dichte Rauchwolken über den Wäldern bei Bordeaux und evagierte Dörfer auf der griechischen Ferieninsel Paros.
00:00:17: Zimmer zu Europa werden immer heisser, trochaner und unberechenbarer.
00:00:22: Die Wissenschaft hinter den Schlagszielen.
00:00:29: Die Trockheit macht sich natürlich auch direkt vor unserer Haustür bemerkbar.
00:00:33: Magdrakuten gefahren verschärfen die zahlreiche Kantone ihre Regeln.
00:00:37: Fast im ganzen Land herrscht darum ein absolutes Fürverbot in Freien oder ins Fürverbott im Wald, oder in der Nähe des Waldes.
00:00:44: sind großbrennt auch in der Schweizer Alper denkbar und werden mir in Zukunft überhaupt noch als erstes August-Führwerk gesehen.
00:00:52: Mein Name ist Fabio Schmid, die auch noch weitere Fragen kläre jetzt mit Boris Bezatti.
00:00:56: Er ist Forscher und Leiter bereitgenössischer Forschungsanschalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL Skadenazzo.
00:01:07: Herr Bezati herzlich willkommen im Durchblick!
00:01:09: Ja, guten Tag!
00:01:10: Ja, bedrohliche Wahlbrände gab es zuletzt in Frankreich und Spanien.
00:01:14: Es sind solche Brände auch bei uns in der Schweiz möglich?
00:01:17: Also
00:01:17: ich würde sagen die Situation ist grundsätzlich unterschiedlich.
00:01:21: auf wen eine Wahllage wie Mittelland, der Wald ist sehr fragmentiert was auch die Möglichkeit für größere Brände eigentlich beschränkt.
00:01:30: Aber in den Alpen haben wir schon grösse zusammenhängende Waldflächen.
00:01:34: Und in der Schweiz hat uns wirklich gezeigt, dass auch in der Schweiz brennen kann.
00:01:40: Damals hat sich ein Brand im Valkollen-Wickel, der dann Tausendsechsund Detektaren betroffen hat und in diesem Jahr sind mehr als seventy Quadratkilometer gebrannt was auch fünf Prozent der Fläche der Tessiner Wälder entspricht, also deutlich schon etwas was geben würde ich sagen.
00:02:06: Die ausgeprägte Topographie in den Alpen bestimmt aber auch dass die meisten Brände eigentlich sich entlang der Rängen wickeln und von den meistbewohnten Sohnen entfernen.
00:02:19: das heißt normalerweise gehen diese Brände weg von den Siedlungen Für eine Sache nur in seltenen Fällen schaden Infrastrukturen oder so.
00:02:34: Im Vergleich zum mediterranem Gebiet.
00:02:37: Auf der Webseite vom Admin zeigt vielerorts große bis sehr grosse Gefahr an, wie häufig kommen den Wahlbrenn in der Schweiz tatsächlich vor?
00:02:47: Also in den letzten zwanzig Jahren haben wir im Durchschnitt ungefähr unter Waldbrände im Jahr die ungefähr unter Tektaren dann betreffen.
00:02:57: Die meisten Brände geschehen während der Vegetationsruhe eigentlich, im März und April.
00:03:03: In Den Alper hat man noch ein zweiter Peak im Juli-August, wo auch wann auch die meisten Blitzschlagbrände passieren.
00:03:11: Jetzt die letzten paar Jahre waren ja ein Rekordzummer, was die Hitze anbelangt.
00:03:15: Wie hat sich jetzt die Lage in den letzten Jahren verändert?
00:03:18: Also die Itze und die Heutemperaturen an für sich steigen nicht unbedingt die Gefahr.
00:03:24: das muss wirklich dann in Kombination auch mit der Trockenheit sein.
00:03:29: aber wenn es trockenheit gibt und noch dazu die itze.
00:03:32: Dann ist natürlich der Stress an der Vegetation sehr sehr hoch und auch die Möglichkeit, dass alles dieses Brangut im Wahl wirklich trocken wird.
00:03:42: Wie lange muss es denn regnen um so eine trockene Phase?
00:03:46: Dass sich die Lage eigentlich entspannt?
00:03:48: Gut wäre sicher ein lang altendes regelmäßiges Regen über mehrere Tage der wirklich dann das Brangutt und die Umussschicht wieder feucht machen kann.
00:03:59: Was sind denn die typischen Ursachen für Walbrenn in der Schweiz?
00:04:03: Also die meisten sind durch menschliche Aktivitäten ausgelöst, rund um ... ... und besonders auf Fahrlässigkeit rund die Hälfte.
00:04:13: Also da spielen zum Beispiel auch nicht genügend gelöschte Feuerstellen eine Rolle, zehn Prozent.
00:04:21: Und auch was oft kommt, wenn die Leute beim Russiko gehen und dann bevor sie weggehen.
00:04:27: Die Asche der Chemie, außer auf den Komposthafen lehren das kann wirklich ... Das hat verschiedene Waldbränden verursacht weil das kann erst auf einen Tag später, wenn der Wind kommt, diese Föhre entfachen.
00:04:42: Im trockenen Sommer können auch die natürliche Brände, d.h.
00:04:46: Blickschachbrände wirklich eine Rolle spielen und können fast die Elfte der Wahlbrände des Sommers
00:04:51: ausmachen.".
00:04:52: Was passiert eigentlich in den ersten Minuten wenn ein Wald wirklich Feuer fängt?
00:04:56: Also die ersten Minuten sind entscheidend da der Feuer üblicherweise braucht eine gewisse Zeit um seine Dynamik auszubauen bis er eine gewissere Größe erreicht hat.
00:05:07: danach kann wirklich die Ausbreitung Plötzliche Beschleudigung aufweisen.
00:05:12: Wie gut ist die Schweiz dann darauf vorbereitet?
00:05:15: Ich würde sagen, sie ist auf den guten Weg!
00:05:18: Also, die Alpine-Kantone wie Tessin, Wallis und Draubünden befassen sich mit der Thematik schon seit Langen.
00:05:25: Aber seit dem Jahr zwei Tausendund drei haben auch nördlich der Alpen wirklich einen neuen Bewusstsein entwickelt und haben begonnen sich vorzubereiten.
00:05:35: Dabei sind auch Start vom Bund, vom BAFO unterstützt worden.
00:05:39: Der im Rahmen von Postulat von Siebenthal verschiedene Maßnahmen identifiziert hat, die jetzt auch umgesetzt werden.
00:05:47: So würde zum Beispiel die nationale Plattform IGNIS die tägliche Einschätzung der Wahlbrangefahrt zur Verfügung der Kantone gestellt.
00:05:58: Können wir Wälder gezielt widerstandsfähiger machen?
00:06:02: Allgemein die Überlegungen, die wir im Rahmen des Klimawandel machen, passen auch für das Fallbrand-Thema gut.
00:06:10: Eine Ergemeineröhung der Laubholzanteil in den tieferen Lagen hilft, das Fallbrandrisiko zu reduzieren.
00:06:16: Leitbäume sind generell weniger brennbar, weniger kronenbrandanfälliger und sind oft ausschlagfähig.
00:06:25: Das heißt wenn sie nicht so schwer betroffen werden können Sie in kurzer Zeit auch eine neue Deckung wieder erstellen.
00:06:33: Jetzt nach einem Brand ist der Wald komplett zerstört?
00:06:37: Nein, ein Walbrand ist eigentlich auch eine natürliche Störung die eine ökologische Rolle hat.
00:06:43: Vegetationsbrände sind nicht per se schädlich für die Natur.
00:06:46: Sie können sogar die lokale Biodiversität fördern und eventuell eine Umstellung der Waldzusammensetzung beschleunigen.
00:06:53: was aber wir wirklich vermeiden?
00:06:56: müssen sie wirklich größere bringen größere Brände auf Engel, die dann die Schutzfunktion des Wald beenträchtigen können und dann eben die Sicherheit für die darunter gestellte Siedlungen nicht mehr gewährleisten könnten.
00:07:11: Darum sind jetzt auch viele Feuerverbote nahe.
00:07:14: Wald-Siedlungen oder?
00:07:17: Ja weil eigentlich die meisten Brände starten dort wo die meisten Aktivitäten sind, wo die meistens menschliche Aktivität.
00:07:26: Wie erholt sich die Natur nach einem Brand?
00:07:29: Die Folgen und die Zeiten für eine Erholung hängen dann von vielen Faktoren auch.
00:07:34: Vom Waldtyp, vom Feuerverhalten und der Intensität des Zeitpunkts, die Exposition allgemein.
00:07:41: Und allgemeine Faktore, die dann die Natürverlügungen steuern wie auch das Verbissschaden vom Wild oder auch Invasions von invasiven neophytischen Geölze also... Das spielen viele Faktoren in ihrer Rolle.
00:07:55: Aber das kann schon bestimmt unterschiedlich sein auf Süden, auf Norden.
00:08:00: Man kann wirklich bis unterschiedliche Zeiten für diese Subzession und Wiederentwicklung des Waldes.
00:08:09: Müssten wir uns in Zukunft daran gewöhnen, dass Wahlbrennende der Schweiz häufiger vorkommen?
00:08:15: Also bisher steigt die Gefahr, aber noch nicht die Anzahl an Wahlbrände.
00:08:20: Die gute Prävention bietet noch Spielraum für eine weitere Optimierung.
00:08:25: Sehr wahrscheinlich werden wir uns wohl an längere Periode mit Föhnverbote und kein Brettel im Wald gewöhnen müssen.
00:08:35: Also erster Augustfeuer ist in Zukunft schwierig?
00:08:41: Wenn es die letzte Jahre ist und es geregnet hat, dann ist kein Problem.
00:08:44: Aber eben wie die Klimaprognosen sehen auch vor dass diese Trockenheit im Sommer öffiger kommen wird.
00:08:57: Welche Regionen der Schweiz könnten in Zukunft besonders betroffen sein?
00:09:01: Also sicher die Region wo es große zusammenhängende Wahlfläche gibt also die Alpen.
00:09:07: sicher Im Mittelland, die Fragmentierung des Waldes wird sowieso weiterhin größere Brände vermeiden per se.
00:09:18: Aber allgemein ich glaube man muss ein bisschen überall aufpassen werden weil auch das sehen Sie haben eine gute Erfahrung aber sie müssen wirklich immer auf den Stand bleiben und verbessern damit wirklich diese Anzahl an Walbrände oder die Brandfläche steigen werden.
00:09:37: Herr Betatzi, danke Ihnen vielmals für das spannende Gespräch und dass mitwirken beim Durchblick.
00:09:42: Ich danke Ihnen sehr auch!
00:09:45: Wenn dir die Folge gefallen hat und du noch mehr von uns gehören willst, dann folge es jetzt doch auf Spotify, Apple oder überall dort, wo deine Poccas los ist.
00:09:51: Dann verpasst ihr sicher keine neue Folge mehr.
00:09:54: Mein Name ist Fabio Schmidt.
00:09:55: Danke fürs Einschalten und bis zum nächsten
00:10:02: Mal.