Scientainment
00:00:00: Der Durchblick wird unterstützt von den Geber
00:00:02: der Rufstiftung.
00:00:09: Wir kennen es alle, damit die Nachtgeschwerte mucken um uns herum zu schlafen kommen nicht und fahre das läschliche Viech schon gar nicht.
00:00:17: Am Morgen erbt der Stich «Es beißt schlechte Laune».
00:00:22: Durchblick Wissenschaft hinter den Schlagzeilen.
00:00:30: Was hilft also wirklich gegen Mücken?
00:00:32: Warum stechen sie überhaupt?
00:00:34: Wieso verwirrt man immer die gleichen und andere Faszinierungen?
00:00:38: Was hilft wirklich?
00:00:39: Versprei, ein Netz oder sogar eine Ventilator.
00:00:43: Diese und viele andere Fragen hat meine Kollegin Yasmin Wendli mit dem Tobias Sutter vom Schweizerischen Tropen- und Public Health Institut geklärt.
00:00:53: Grüezi, Herr Sutter!
00:00:53: Herzlich willkommen im Durchblick!
00:00:55: Grüezie, Frau W. Andel!
00:00:56: Dankeschön vielmals!
00:00:58: Die meisten von uns finden die Bemuggen super nervig und auch super doof.
00:01:02: Was fasziniert Sie an diesem kleinen Insekt?
00:01:06: Das ist eine grosse Frage.
00:01:10: Die Mucke kommen praktisch überall auf der Welt vor und sie sind halt beeinflussen unseres Lebens, zunehmend immer wie mehr.
00:01:17: Sie können durchaus viele Krankheiten übertragen und haben deshalb einen grossen Einfluss auf die Gesundheit von Menschen in vielen Regionen auf der Welten.
00:01:25: Sie haben jetzt ein paar negative Punkte angesprochen.
00:01:28: Sind sie noch für irgendetwas gut?
00:01:30: Auf jeden Fall.
00:01:31: Es gibt verschiedene Sachen, die Sie zum Ökosystem beitragen.
00:01:35: Etwas vom Wichtigsten und Offensichtlichste ist sicher, dass sie als Futterdiener für andere Arten.
00:01:41: Muckebrüte oder Larven sind eine Zeit lang im Wasser.
00:01:46: Da dienen sie als Nahrung für verschiedene Wasserorganismen.
00:01:49: Wenn sie dann schlüpfen, dienen diese Adulte, die erwachsen ihre Futter wie Vögel oder Flätermüsse.
00:01:58: Dann gibt es auch indirekte Benefitsvermuggen.
00:02:01: Ein Beispiel aus der Literatur ist, dass sie mit dem vermehrten Auftritt das Verhalten von anderen Tiere beeinflussen können.
00:02:09: Einen Beispiel sind Karibus in den Arktis, bei dem ich stark am Auftritten vom Muggen einen anderen Gebiet bewegen kann – ein anderer Gebiet Grasen und dort auch dementsprechend ihre Hinterlassenschaften hinterlassen, die dann auch den Boden düngen.
00:02:24: Also hier gibt es einen Einfluss Und über Jahrmillionen hat es natürlich, dass durch das Mücken Krankheiten übertragen können.
00:02:31: Sie haben auch immer wieder dafür gesorgt, dass sich sein Immunsystem von ihren Wirten anpassen muss – quasi die Evolution des Immunystems.
00:02:41: Aber das kann man in diesem Sinne nicht genau quantifizieren.
00:02:45: Aber trotzdem tätschen diese Mücken ab oder leben sie sie am Leben?
00:02:50: Ja, das kommt davon.
00:02:51: Wenn wir hier in unserem Labor arbeiten, ist es zum Teil nötig, dass man diese Mucke genau dünn viertet und dann lässt man sie gerne mal sitzen auf dem Arm.
00:02:59: Sonst privat.
00:03:00: jetzt ja bin ich auch nicht der riesige Fan davon wenn ich zu viel gestochen bin.
00:03:05: Sie haben es eben schon antäunt.
00:03:07: Eigentlich gibt es einen überall auf den Welt, einen dort ein wenig mehr wieder an anderen.
00:03:13: Wieso können sich so gut an die unterschiedlichen Umgebungen angepassen?
00:03:19: Stechmucke gehören zu einer Tiergruppe, die schon seit über hundert Millionen Jahren auf der Erde existiert.
00:03:27: Sie hatten entsprechend sehr lange Zeit, um sich an verschiedene Lebensräume anzuhalten.
00:03:32: Heutzutage können wir Mucke in offenen Gewässer brüten bis hier ganz kleine Wasseransammlungen wie Baumhöhlen oder Tigermuckel, die asiatische Jaspispiel.
00:03:44: die menschliche Umgebung anpasst und in unseren Blumen-Döpfen, mit wassergefüllten Schirmständern etc.
00:03:51: brühten.
00:03:52: Sie sind einfach enorm anpassungsfähig und darum sehr erfolgreich und können damit sprechen den meisten Orten von unserem Planeten vor.
00:04:00: In Mucke ist ja nicht gleich Mucken.
00:04:02: wie viele verschiedene Arten gibt es auf dieser Welt?
00:04:06: Weltweit gibt es grobe etwa dreieinhalb Tausend verschiedene Muckes Spezies.
00:04:11: Nur einen kleinen Teil davon, die bei zehn bis fünfzehn Prozent sind wirklich sehr interessiert wie der Mensch stechen.
00:04:19: Es gibt auch ganz viele Arten, die Vögel, Amphibien, Reptilie oder andere Säugetiere bevorzugen und es gibt auch Mückenarten, die gar keine Blut brauchen.
00:04:28: Mit den Mücken sind sie eigentlich nur die Weible, die Blute aufnehmen.
00:04:33: Die Männer machen das nicht, können das ja gar nicht von der Anatomie her.
00:04:37: Die ernähren sich von Zuckerwasser und Mucke, die Weibli brauchen diese Proteinblut zum Eier produzieren.
00:04:44: Aber wieso haben sie sich denn teilweise auch auf dem menschlichen Blut abgesehen?
00:04:48: Also das Verhalten der Muckel wenn es um Blut geht ist meistens opportunistisch.
00:04:53: also es kommt ein wenig davon an was oben ist.
00:04:57: wir Menschen sind noch viele Arten relativ attraktiv.
00:05:02: Was er anloggt, ist die CO², die wir ausatmen.
00:05:05: Wenn sie sich uns annäuchern, weil sie Kruchstoffe auf der Haut haben und auch unsere Körperwärme.
00:05:11: Und es gibt einfach Arten, welche sich über Zeit auf uns spezialisiert und angepasst haben und sich wirklich im urbanen Raum einen städtischen Gebiet wohlfühlen und etablierten, wo sie zum Teil Bedingungen vorfinden.
00:05:25: die für sie absolut optimal sind und zum Teil besser als in der romantischen freien Natur.
00:05:34: Aber alle Menschen haben gleiche Anfällungen auf den Mücken, meine Tochter und ich werden immer verstocken, mein Mann ist gar nicht.
00:05:42: Wieso tüpft es dich mehr als andere?
00:05:45: Das ist eine Frage, die wir natürlich immer wiederbekommen.
00:05:50: Wie gesagt, sind es eigentlich die verschiedenen Abläufe von CO², welche sie aus der Ferne wohnen und sich dann anöchern zum Quellen von diesem Finden.
00:05:58: Und so atmen wenn sie näher kommen.
00:06:00: wie gesagt Körpertemperatur und Grucksstoff auf den Hut.
00:06:03: Jetzt ist es so dass diese Zusammensetzung bei mir auf dem Hut sehr individuell sein kann von den Bakteriengemeinschaften von dort laden und dementsprechend von den Gruckschauffreien gesetzt werden.
00:06:14: Man weiss aus der Wissenschaft ein paar konkrete Stoffe attraktiv wirken.
00:06:20: Aber ganz die perfekte Antwort auf diese Frage gibt es in diesem Sinne nicht, weil sie wie eine paar für mich eine Zusammensetzung von verschiedenen Faktoren dazu erfügt, dass gewisse Menschen und das stimmt wirklich viel attraktiver sind als andere Menschen.
00:06:35: Aber kann ich mit Kleidern oder Farben noch irgendetwas machen damit ich weniger aggressiv auf mich zukommen?
00:06:43: Ja, wir sagen immer wenn man im Gebiet geht was viel Mucke gibt.
00:06:48: Jetzt in Bezug auf Kleider hilft es auf jeden Fall möglichst lockerig anziehen die nicht eng am Haut liegen damit das Schwierger ist zum Stechen und hellere Farben sind definitiv besser als dunklere Farbe.
00:06:59: Aber sonst kann ich davon nicht viele dagegen machen.
00:07:02: Ich habe einfach den
00:07:04: Bach gehabt.
00:07:04: Nein, es gibt natürlich viele Möglichkeiten wie man sich vom Muckelstich schützt.
00:07:07: Es kommt immer ein bisschen auf Setting drauf an wo man sich befindet.
00:07:11: Etwas vom Wirkungsvollsten, wenn man jetzt am Reisen ist in tropischen Gebieten und sich draußen aufhalten, sind Mucke Repelents.
00:07:18: Also alle diese Spreien, die wir kennen, Strapotheken oder aus dem Code Migros, bei denen man auf Tute auftragen kann und wirklich eine wirksame Schutzbiete gegen Mucca.
00:07:29: Dort lohnt es sich einfach ein wenig auf den Inhaltsstoff zu schauen.
00:07:31: Einer der bekanntesten ist sicherlich Diet.
00:07:34: Das bietet den Schutz normalerweise bis auf acht Stunden.
00:07:38: Echaridin oder Zitronen, Ekaliptus.
00:07:41: Das sind so die Sachen, die wir alle empfehlen.
00:07:44: Das ist wenn man sich wirklich tausend bewegt und tausends aufhält.
00:07:48: Wenn es jetzt zum Schlafen geht, ist eigentlich der Wirk ins vollste Schutz, das man kann haben.
00:07:53: Sind Gitter an den Fenstern unter einem Mücken nicht zu schlafen, wirklich mechanischer Schutz.
00:07:57: Da braucht es keine Chemikalien, das ist etwas, was immer funktioniert.
00:08:01: Man kann auch ein Ventilator ... Strategisch aufstellen.
00:08:05: Mücken sind nicht sehr gute Flieger,
00:08:06: d.h.,
00:08:07: wenn sie in den Luftstrom fliegen, kann man sie strategisch auch abhalten, dass sie auf einem Landen, wenn man nicht sofort verhältet ist an sehr sensibler agierter Fluchtströmungen.
00:08:17: und wenn es jetzt ums eigene Daheim geht und noch viele Mücken hat, lohnt sich sicherlich in der Umgebung schauen, wo brütete die Mücken?
00:08:25: In welchen Wasseraussammlungen sieht man diese Larven noch mehr zurück?
00:08:29: Und was kann man machen, sodass Verhindernisse die Wasseransammlung regelmässig ausleeren oder den Spritzkarten in einem Garten umkehren, sodass kein Wasser sammeln kann.
00:08:41: Oder über eine Rägentonne zum Beispiel für ein feinmaschiges Netzungspand, was dann verhindert, dass Mucke den Ding brüten können.
00:08:47: Das sind so diese wichtigsten Eckpfeile davor, was man machen kann, sich vermutlich zu schützen.
00:08:54: Ich staube jetzt noch einen eignützigen Tipp ab von Ihnen.
00:08:57: Ich habe einen Teich im Garten.
00:08:59: Das ist wahrscheinlich eine super Quelle für die Mucke.
00:09:03: Was muss ich dir machen?
00:09:05: Nein, im Normalfall eigentlich nicht.
00:09:06: bei der Topengärte hat es normalerweise keine Muckel drin.
00:09:10: Normalerweise hat man auch Fische oder Milch oder Bellenlarven und diese kümmern sich hervorragend um Muckeln.
00:09:18: Wir sehen höchsthöchste Zelten bei der Tope, was Muckellarve drin hat und wenn dann ganz wenig.
00:09:24: Ah ok, gut zu wissen!
00:09:26: Aber wieso sind Muccke v.a.
00:09:27: am Arbeg aktiv?
00:09:29: Das kommt auf die Art darauf an.
00:09:31: Es gibt einfach Mücken, bei denen das in der Evolution ist.
00:09:35: Dass es so rauskommt und dass sie v.a.
00:09:37: nachtaktiv sind, hat sicherlich in gewissen tropischen Gebieten natürlich mit der Temperatur zu tun.
00:09:44: Wenn es extrem heiß und trocken ist, ist es für keine Insektserspassung um zu fliegen und sich bewegen.
00:09:50: Darum ist das sicherlich eine Anpassung.
00:09:52: Aber jetzt gerade bei uns mit den asiatischen Degenmucken wird halt ... als sehr lächstig empfunden, weil sie halt eben tagaktiv ist und dementsprechend zu mehr Berührungspunkte führt.
00:10:03: Wenn man uns Menschen sieht, wenn wir am Grillieren sind am Nachmittag oder im Schäbergartenhocke, dann ist man halt wach und seht und spürt dann dementsprechend, wenn man gestochen wird und nimmt diese Mucke darum speziell als sehr lestig war.
00:10:16: Was passiert medizinisch im Körper, wenn ich gestoche?
00:10:19: Willst du das erklären?
00:10:22: Ja, also das was wir eigentlich darauf reagieren ist der Speichel von der Mucke.
00:10:27: Also wenn eine Muccke uns sticht dann gibt es hier ein Speichl-Cocktailab, das sie quasi in die Wunde einspritzt.
00:10:35: Der Speichle bewegt erstens dass er tut ein bisschen betäubt wird, damit man den Schmerz nicht so wahrnehmen kann.
00:10:42: Das Blutgefahr ist etwas mehr aufgegangen, das Blut besser fließt.
00:10:46: Und es hat eine geringe Hämmer drin, weil normalerweise würde so eine kleine Wunde sofort gewinnen und es würde kein Blut mehr fließen.
00:10:54: Also da wird ein Protein-Cocktail eingespürzt, was das bewirkt Und unser Immunsystem erkennt dann die fremde Körper und reagiert auf das.
00:11:04: Also ähnliche Benialergie werden dann histamine ausgeschüttet, die führen dann zu einer Rötung der Haut, dass es geschwollen wird, damit die Blutgefäße noch mehr aufgehen.
00:11:14: Das ist etwas sehr individuelles, weil sich Leute nur ein ganz kleines Rotpünktchen bekommen und andere bekommen einen grossen Ausschlag.
00:11:22: und geschwollen.
00:11:24: Das ist eigentlich vergleichbar mit Allergien, wo einfach das Immunsystem entweder stärker oder schwächer darauf reagiert.
00:11:31: Und das ist der Grund warum es dann eventuell auch lang noch beißt?
00:11:35: Ganz genau!
00:11:36: Das Immunystem kann dort etwas übersteuern und wird dann halt ein paar Tage später immer noch die Fremdstoffe bekämpfen.
00:11:44: Auch das ist etwas, was sehr individuell ist.
00:11:47: Was mache ich am besten gegen das Pissen?
00:11:49: Was hilft am effektivsten?
00:11:52: Es ist eine schwierige Frage zum Berndorff.
00:11:54: Ich persönlich habe sehr Glück, ich bekomme überhaupt keine Reaktionen.
00:11:58: Wie auch immer gesagt wird, Kratzen hilft auf keinen Fall.
00:12:01: Das macht es natürlich eher schlimmer oft, wenn man dann noch schmutzt.
00:12:05: in diese Wunde in eine Kratze und dann führt es noch zu einer leichten Infektion.
00:12:10: Was für mich persönlich immer geholfen hat, bei ganz vielen Stichen ist einfach mit Rüdern passen und ein bisschen die Seife abwaschen.
00:12:17: Und dann gibt's natürlich auf dem Markt diverse Produkte, wo Linderung verschaffen wird, die man direkt auf den Stichern auftragen kann.
00:12:26: oder auch mal ein Einwürfel draufheben schadet sicherlich nicht.
00:12:30: Ich habe mal gelernt, dass man mit dem Nagel so ein Kreuz im Mückenstich machen muss.
00:12:35: Damit das Gift wieder rausgeht.
00:12:39: Stimmt das?
00:12:41: Das habe ich jetzt noch nie gehört.
00:12:43: Ein Gift in diesem Sinne wird eben nicht eingegangen.
00:12:45: Es ist schon nicht zu gleich wie bei einem Wäschtei oder bei einem Beinwässer.
00:12:48: Das ist wirklich der Boteinkokteil.
00:12:51: Ich würde sehr bezweifeln, dass das sehr viel bringt!
00:12:55: Aber wenn es einen gewissen Placeboeffekt bringt und das individuell, dass man das Gefühl hat, ja jetzt bis zu mir weniger, dann kommen wir zu.
00:13:02: Dann spricht sicherlich nichts gegen diese Methode.
00:13:05: Gut!
00:13:05: Jetzt neben den Beissen ist ein Geräusch der Mucke noch unfassbar nervig.
00:13:11: V.a.,
00:13:11: wenn man so die Sabi im Dunkel im Bett lebt, wo man sie so sauren gehört ... Ich glaube da bin ich nicht die einzige, die uns in fast die Wände aufgeht, wenn man eine Muccke im Zimmer hat.
00:13:21: Was surrt?
00:13:22: Und warum surrt's?
00:13:24: Also das, was wir hören ist eigentlich die Frequenz der Flügelschläge von den Mücken.
00:13:28: Man muss sich vorstellen, dass bei ihren Flügen einfach extrem schnell bewegt und das führt zu diesem hohen Sunkritsch, das man hört.
00:13:36: Mit dieser Schweiz haben wir ja eigentlich noch Glück, weil wir auf diesen Mücken, die Sie jetzt schon mehrmals erwähnt haben, haben alle harmlose Mücken – sie nerven und peissen zwar, aber sie übertragen keine Krankheiten.
00:13:48: Das könnte sich aber eventuell schon ein bisschen ändern!
00:13:51: Ja, also der Schweiz haben wir grob zwischen thirty und forty verschiedene Muckenspecies.
00:13:56: Und ja die asiatische Diage-Mucke ist eine von diesen neue Ankömmlingen in massivem Jahr, wo Anfangs zweitausgehörig erst mal im Tessin festgestellt wurde und sich seitdem sehr erfolgreich immer weiter ausgeweitet bei uns.
00:14:11: Es gibt auch andere Arten bei uns, Im Labor können gewisse Krankheiten übertragen, aber die im Feld bisher nicht relevant waren.
00:14:20: Also die Asiatisch-Steigermucke ist diesbezüglich sicherlich die interessanteste oder wenn man es dramatischer will formulieren die gefährlichste Art.
00:14:30: Jetzt ist natürlich so dass mit dem Klimawandel einfach allgemein Temperatur immer weiter zunimmt.
00:14:35: das führt erstens dazu Das Brut-Saison der Mucke früher noch an vor dem Jahr und auch länger dauert.
00:14:42: Also wir haben schlicht und einfach mehr Muckeln während einer grössen Zeitspannung.
00:14:48: Dazu kommt, dass wir extrem viele Reisen heutzutage, auch in exotische Länder,
00:14:54: d.h.,
00:14:55: die Viren werden regelmässig importiert, wenn wir mit den Kranken vom Ausland zurückkommen.
00:15:01: Und dann ist es auch so, dass wenn das wirklich passiert, dass jemand, der infiziert wird mit dem Dengenvirus zum Beispiel und gestochen wird.
00:15:09: Es gibt Viren, die durchaus sehr temperaturempfindlich sind innerhalb von den Mücken.
00:15:15: Gerade bei Denge weiss man, dass, wenn Temperaturen ansteigen, dass das Vervorteil für das Virus ist.
00:15:20: Das kann sich besser vermehren in den Mucken.
00:15:22: Es führt zu einer höheren Virenbelastung im Speichel des Muckens, wo sie das weitergehen können.
00:15:28: Das sind jetzt einfach Faktoren, In der nächsten Zeit, wenn das so weitergeht mit dem Trend der Klima-Erwärmung natürlich immer wieder relevanter werden für die Schweiz.
00:15:39: Auch wenn man sieht, dass in unseren Nachbarländern jetzt wie in Italien oder Frankreich in den letzten Jahren immer mehr Fälle auftreten sind von Autochtonen also lokal übertragenen Virenerkrankungen wie Schikungunia und Dengue.
00:15:55: Das ist sicherlich etwas, was uns in der nächsten Jahrzehnte beschäftigt.
00:16:02: Also frage ich mir ganz konkret, welche Entwicklungen erwarten Sie denn sonst noch in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren?
00:16:10: Ja also ich glaube nicht dass es sehr dramatisch wird sein.
00:16:14: Ich persönlich dann davon aus, dass wir durchaus werden können beobachten, dass Vereins die Übertragungen auch in der Schweiz stattfinden können, das heisst, dass es halt wirklich passieren kann, dass sie diesen Sommer mehr nicht Etwa plötzlich mit einem Arbovirus, also X-Tenge oder Schikungunia.
00:16:33: Ohne dass man im Ausland war.
00:16:35: Aber ich persönlich gehe nicht davon aus, dass wir quasi grössere Epidemie in diesem Sinn werden haben.
00:16:41: Mit Hunderten von Fällen.
00:16:42: aber es ist einfach wichtig und das wird auch gemacht, dass man sich auf diese Szenarien gut vorbereitet.
00:16:48: Es gibt vieler ist dort Überwachung der Mucke, dass Wie sich die Dichten verändern, wo sie genau vorkommen?
00:16:57: Das Gesundheitssystem ist bereit.
00:16:59: Sobald so ein Fall auftritt und bei einem Arzt bestätigt wird, wird das sofort mitteilt.
00:17:06: Dass man dementsprechend Massnahmen treffen kann, die Leute möglichst isolieren, den Mucke bekämpfen im Umkreis, dass sich diese Person aufhält.
00:17:15: Also auch, dass man einen Aktionsplan bereitet, um darauf zu reagieren.
00:17:20: Und dann ist das sicherlich etwas, was wir auch in Zukunft gut unter Kontrolle erhalten können.
00:17:25: Aber warum ist denn die Bekämpfung dieser Mucke so schwierig?
00:17:30: Ja also jetzt gerade bei der asiatischen Teigemucke ist es wirklich so, dass sie ihr Jäger in ganz kleine Wasserasammnungen legen kann und ich meine, das weiss jeder vor uns wenn man draussen umschaut, gerade im Gärten ist alles voll von kleinen Wasserasamnungen, wo diese Muckel ihre Jäge hier einlegen können.
00:17:48: Bei dieser Art ist auch immer speziell, dass die Salte ihr Eier alle in einem Ort ablegt.
00:17:53: Sie macht das an verschiedenen Orten und tut damit die Chancen erhöhen, dass wirklich auch ein Teil von diesen Eiern schlüpft.
00:17:59: Die Eier sind trochere Systeme,
00:18:01: d.h.,
00:18:01: sie können über mehrere Monate ohne Wasser überleben und dann wenn es regnet und sich geflutet wird, schlüpen sie.
00:18:10: Es ist einfach eine Art, die extrem anpassungsfähig ist und sich super einfach an uns Menschen und unseren Lebensraum anpasst hat.
00:18:21: Jetzt zum Schluss noch, hätten wir gerne den ultimativen Tipp des Experts, das hilft wirklich gerne zu machen?
00:18:26: Ja, da kann ich mich nur noch etwas wiederholen.
00:18:29: Es kommt wie gesagt ein bisschen durch Fahre im Setting, dass man sich bewegt.
00:18:32: Also jetzt als Tourist, wenn ich jetzt irgendwie auf Costa Rica gehe oder in einen anders tropischen Gebiet und dort Ferien mache und gehen laufen, dann würde ich auf den Muckerschutz vertreten setzen, weite Kleider in heller Farbe.
00:18:47: Das ist einmal das.
00:18:49: Wenn es darum geht, sich der Heim beim Schlafen hauptsächlich zu schützen ... Tue ich persönlich immer eine Mückennetze vorziehen, das ist etwas einfaches und günstiges.
00:18:58: Es braucht keine Femi.
00:19:00: Das ist absolut wirkungsvoll!
00:19:02: Wenn man ein grösseres Budget hat, ist es super.
00:19:05: wenn man die Fenster vergittert, dann hat man total Ruhe, auch gleichzeitig gefahren in den Sektor, wo man vielleicht nicht im Haus will haben.
00:19:12: Der Ventilator ist sicher eine gute Option Und was Diggermucke betrifft, sind wir alle dazu angehalten.
00:19:18: Einfach wirklich schauen, dass man möglichst verhindern kann, dass wir unnötige Brutstellen produzieren und so eine Gärte.
00:19:25: Dass wir eben die stehenden Wasseransammlungen möglichst verhinderen können, unsere Gießkanne in andere Gefäße umkehren, damit sich kein Wasser anzusammeln kann, Netzspannen über unsere Regentonnen.
00:19:39: Das ist eigentlich fast das Wirkungsvollste, das wir langfristig machen können.
00:19:44: Herr Sutter, vielen Dank für Ihre Zeit bei unserem Durchblick.
00:19:47: Sehr gerne, danke
00:19:56: schön
00:20:04: vielmals.