Durchblick – der Wissenschaftspodcast

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Scientainment

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00:00:00: Der Durchblick

00:00:01: wird unterstützt

00:00:02: von den Geber-Triefstiftung.

00:00:06: Jeden Monat sterben Tausende Soldaten im Krieg zwischen Russland und der Ukraine.

00:00:10: Und jetzt völlig aus dem Nicht, schreibt der ukrainische Präsident Volodymya Zelensky einen offenen Brief an russischer Präsident Vladimir Putin.

00:00:19: Der drinsteht unter anderem – wir in den Ukranien wollen kein Anruh an den Krieg!

00:00:23: Sie wissen genau, dass ein Leben ohne Krieg unendlich viel besser ist.

00:00:27: Ich bin überzeugt, dass die Mehrheit von Russen auch positiv auf das Ende reagieren würde und sie wissen es auch.

00:00:36: Durchblick Die Wissenschaft hinter den Schlagzeilen.

00:00:44: Mein Name ist Yasmin Wendli und mich nimmt schon wundern.

00:00:47: Bringt der Brief tatsächlich eine Wende im Kierg?

00:00:50: Ist es wirklich ein Friedensangebot oder einfach einen geschickten Pea-Schachzug?

00:00:54: Und kommen so persönliche Worte beim Ladimir Putin an?

00:00:58: Mittlerweile ist der Kiergg auch in den russischen Grossstädten angekommen, darum gut möglich, dass der Putin langsam aber sicher unter Druck kommt!

00:01:06: Alle Fragen kläre ich jetzt mit Marcel Hirsiger.

00:01:09: Er ist Osteropoexpert und Dozent an der Fachhochschule Nordwestschweiz.

00:01:16: Grüezi häsigen, herzlich willkommen im Durchblick.

00:01:18: Grüeci von Wernli

00:01:20: Was steckt dahinter?

00:01:20: Dass das Elenski ein Brief als Mittel nutzt zu mit Putin in Kontakt zu retten?

00:01:26: Ja, das wird tatsächlich aussergewöhnlich.

00:01:28: Es schafft aber eine gewisse Verbindlichkeit, weil man einen Brief in einer Schriftlich festgehalten wird, was Positionen sind und kann auch weniger ignoriert werden.

00:01:36: Und gleichzeitig muss man es im Kontext sehen – der russische Machthaber oder die mir Putin sieht sich in einer historischen Rolle nennen und den Brief passt besser zum Habitus vom russischer Machthabern als das über E-Mail oder Online würde passieren.

00:01:50: Im Übrigen hat ein Elendstil mit diesem Mittel gewählt, wo er Vladimir Putin direkt ansprechen kann, was sie im Brief auch mehrfach macht.

00:01:58: Ihr spricht ihn sehr persönlich?

00:02:00: Oder ist es das bewusstste Stilmittel wahrscheinlich, den er gewählte?

00:02:04: Absolut, es ist eine Begegnung von zwei Staatsführer auf Augenhöhe.

00:02:08: Wolle du mir Zelenski sprichst?

00:02:09: Wollt ihr mir Putin als Person an?

00:02:12: Als die Person, die verantwortlich für den Krieg gegen die Ukraine ist und als der Person, der als einzige Person Macht hat, den Kriegen jederzeit stoppen

00:02:22: können?

00:02:22: Glaubt Zelensky wirklich daran, dass er mit diesem Brief die Welt verändern kann oder will er etwas anderes erreichen?

00:02:30: Es sind mehrere Aspekte, die in diesem Brief finden.

00:02:32: Zum einen ist es vor allem ein Zeichen der Stärke.

00:02:35: Die Ukraine hat in den letzten Wochen ja ganz massiv doberhand gewonnen, jetzt letztendlich auch mit diesen Angriffen diese Woche auf Raffinerien und Öllager, auch in Sankt Petersburg, wo er seitens Wirtschaftsforum stattfindet.

00:02:49: Es ist also ein Zeichen der Stärke, dass die Ukraine einen Schritt nach vorne macht und wir sind bereit für Verhandlungen.

00:02:54: Jetzt ist es an der russischen Seite, einen Schritt noch vorzumachen und dann gegen zu kommen.

00:02:58: Die Ukraine hat Oberhand, den Zelensky signalisierten Willen zur Verhandlung erzeugt im Brief in einer Kompromissbereitschaft.

00:03:05: Er formuliert ganz klare Kompromisse, wo man auch bereit ist einzugehen.

00:03:09: Beispielsweise das Front eingefroren wird entlang von der jetzigen Frontlinie.

00:03:15: Und er erhöht natürlich mit dem Druck auf der Poutine.

00:03:18: Mit dem wird sich die Welt verändern, aber es ist zumindest einmal ein Angebot, das konkret wird, was die Ukraine bereit ist auf den Tisch zu legen.

00:03:27: Und jetzt ist es auf der russischen Seite.

00:03:29: Der Ball ist jetzt auf der Russischen Hälfte vom Feld.

00:03:32: Russland muss jetzt reagieren auf diesen Brief.

00:03:35: Aber ist das ein cleverer Schachzeug?

00:03:37: Am Putin klatsignalisiere ich einem Falt oberhand!

00:03:41: Das lässt sich mittlerweile nicht mehr wegdiskutieren, weil die Oberhante ist sichtbar.

00:03:46: Es ist in Russland sichtbares, dass die waffen mittlerweile eine Reichweite haben, wo tiefes russische Hinderland reingeht.

00:03:53: Der Angriff dieser Woche gegen Ölager in St.

00:03:57: Petersburg ist ein Schmack für die russischen Führung.

00:04:00: Vor allem auch im Zeitpunkt, wo es der Stundgünstigsee ist.

00:04:03: In dieser Woche findet in St.-Petersburg das Internationale Wirtschaftsforum statt.

00:04:08: Das ist ein Prestigeprojekt von Vladimir Putin in seiner Heimatstadt.

00:04:12: Und den Angriff gegen die Öllager haben Bilder geschaffen, die man nicht mehr verdrängen kann.

00:04:17: Das sind Bilder, die enorm wirkmächtig sind... Wir haben diese Woche die Staatsführer Wirtschaftsmenschen, die in Richtung dieses Messen gelämmt sind und hinterher eine riesige schwarze Rauchshühle.

00:04:29: Die Bilder bleiben hier in Russland nicht unbemerkt.

00:04:32: Im Prinzip spricht der Selensky aus, was in Russlands mittlerweile noch verstanden wird.

00:04:37: Das Blatt hat sich gekehrt.

00:04:38: Es ist zumindest jetzt auf Augenhöhe, wahrscheinlich im Moment aber tatsächlich bei den ukrainischen Seiten.

00:04:46: Wird er mit dem Brief vielleicht auch noch jemand anderen erreichen, wie den Putin?

00:04:50: Vielleicht auch Europa und USA.

00:04:52: Der Brief richtet sich tatsächlich an ganz viele Adressaten.

00:04:55: Im Brief errichtete es sich in allererster Linie selbstverständlich an Vladimir Putin.

00:05:00: Er nimmt aber auch die USA in Pflicht.

00:05:02: Er äussert hier zwischen der Ziele gewisse Kritik an der Passivität von den USA in den letzten Wochenen.

00:05:09: Dass die USA nicht den Verhandlungsführern sind, die sie im letzten Herbst noch vorgeben haben ... zeigt aber gleichzeitig auch eine mögliche Rolle der USA auf die Zukunft, dass sie beispielsweise einen Waffenstillstand überwachen könnten.

00:05:20: Er nimmt aber auch Europa in Pflicht, Europa, wo sich wieder aktiver muss geben und in den letzten Wochen ein wenig unternahm hat im Zusammenhang mit ihr gegen die Ukraine.

00:05:29: Und Volodymyr Zelensky richtet sich mit diesem Brief an die russische Bevölkerung.

00:05:34: Er spricht seinen jenen direkt an, aber er nimmt immer wieder Befindlichkeiten auf von der russischen Bevölkerung Und versuche mit dem auch, um Vladimir Putin klarzumachen, dass er zunehmend den Rückhalt in der russischen Bevölkerung verliert.

00:05:48: Jetzt haben wir gerade bei Russland eine russische Bevölkerung gesehen.

00:05:51: Wie hat denn Russland bis jetzt auf die Briefe reagiert?

00:05:55: Die Reaktionen waren wenig überraschend zurückhaltig.

00:05:57: In der Briefe wurde offiziell publiziert und später kommuniziert, dass noch auf den üblichen diplomatischen Kanälen oder russischer Regierungen zugestellt wird.

00:06:07: Die Presse-Sprecher von Ladimi Putin Mintri Peskov sagte am Donnsteg oben, wir hätten die Kenntnis dieser Brieferung.

00:06:14: Und selbstverständlich sei das Treffen jederzeit möglich, er würde weiterhin Moskau vorschlagen.

00:06:19: Das ist im gleichen Kontext erfolgt wie man auch die russischen Maximalforderungen noch einmal wiederholt hat also die Einnahme vom kompletten Donbass beispielsweise.

00:06:28: auch diese, die bis jetzt nicht erobert wurden sind.

00:06:31: Am Freitagmorgen hat Dmitry Peskov verlauten, dass sich der Vladimir Putin im Rahmen von seinem Auftritt am Petersburg Wirtschaftsforum am Freitagnahmettag noch detaillierter wird zu äusseren.

00:06:43: Es ist allerdings nicht anzunehmen, dass die russische Seite jetzt bereits erste Kompromisse vorschlägt.

00:06:48: Das wäre Verhandlungstakt auch schlecht, wenn es tatsächlich zur Friedensverhandlungen würde kommen.

00:06:53: Es is eher anzunennen, dass diese russischen Seite die bisherigen Forderungen wiederholen werden, die maximal Forderung auch an Moskau ... Es wird festhalten, dass es einen Ort für ein Treffen gibt und dass wenig Kompromissbereitschaft signalisiert werden

00:07:07: kann.

00:07:07: Hat Putin überhaupt Interesse am Frieden?

00:07:11: Nach allem, was wir in den letzten paar Wochen gesehen haben, ganz offensichtlich nicht.

00:07:14: Es gab einen Waffenstillstand rund um die Nünte Mai unter Tag des Sieges und entsprechende Paraden in Moskau.

00:07:20: Aber kaum sind diese zwei Tage durchgekommen, wo man ausgehandelt hat, hat die russische Seite heftiger angriffen als je zuvor.

00:07:27: Also der Mai-Zw.A.

00:07:29: ist einer von den heftigsten Monaten, die das Luftangreifen betrifft.

00:07:33: Wir hatten tagsinn mit bis zu tausendsechshundert Drohnen und Rageden, die über die Ukrainerinnen reingegangen sind.

00:07:39: In diesen Wochen sind mehrere hundert Drohne und Raketen auf die Kiefe abgeschossen worden mit verheerenden Auswirkungen.

00:07:46: Die russische Seite zeigt zumindest kein Interesse an den Frieden.

00:07:51: Aber was leitet das?

00:07:52: Weil sich diese Zwischenzeit schon recht unter Druck von der Ukraine, kann sich Putin innenpolitisch quasi einfach eine Niederlage nicht leisten!

00:08:02: Er kann sich das tatsächlich nicht leisten, weil er den Erfolg der Krieg gegen die Ukraine ganz eng mit seiner Person verbunden hat.

00:08:09: Es ist sein Krieg und er hat es von Anfang an sehr deutlich gemacht.

00:08:13: Und in welcher Art immer ein Kompromiss ausfallen würde, wäre es für den Putin ein Niederlag.

00:08:18: Er ist tatsächlich mittlerweile in einer Sackgasse, wo eigentlich kein Schritt zurück wie möglich ist.

00:08:24: Er muss in irgendeiner Art und Weise einen Sieg vorweisen können.

00:08:28: Er hat im Moment noch gewisse Freiheit mit einem Sieghandhüten, also beispielsweise das Zugeständnis der Ukraine, dass der ganze Donbass in russischem Handkönnte übergehen könnte.

00:08:37: Wäre er eine Art von Sieg?

00:08:39: Das wird aber die Ukraine nicht zulassen!

00:08:41: Darum sieht es im Moment eher so aus, dass Russland der Druck versucht zu erhöhen auf die Ukraine.

00:08:47: Aber wenn man im Moment schaut was in den russischen Medien, haben wir einen Zusammenhang mit dem Wirtschaftsforum an Themen aufgefröscht wird.

00:08:55: Wir haben diese Woche zwei ... Philosophen in Petersburg, die wieder den Einsatz von Atomwaffen gefordert haben.

00:09:07: Der russische TV-Propagandist Vladimir Salavyov hat im Interview mit der Schweizer Wochenzeit geforderte, dass AtomWaffe eingesetzt werden.

00:09:18: Die Deskalation ist nach wie vor eine Option, weil aus Sicht der russischen Führung nur ein Sieg möglich ist.

00:09:26: Das klingt ziemlich heftig.

00:09:29: Was kann man in den nächsten Monaten erwarten?

00:09:35: Die Forderungen nach einer Verschärfung nach Einsatz von Tonwaffen dienen immer dazu, dass die russische Führung wiederum sagen könnte, wir sind nicht extremistisch, sondern besonders.

00:09:48: die uns auch an gewisse Regeln halten, selbst wenn man das schon länger nicht mehr macht.

00:09:52: Also auf der einen Seite extrem Positionen formulieren und auf der anderen Seite noch sagen können wir machen das trotzdem nicht, weil wir haben ein gewisser Verstand.

00:10:01: Trotzdem sind Zeichen im Moment eher in Richtung Eskalation.

00:10:06: Die Rhetorik gegenüber NATO-Länder hat sich verschärft, insbesondere im Baltikum oder auch gegenüber Polen.

00:10:13: Die Retorik gegen Arminien hat sich beschärft und stattfindet an dem Wochenende Parlamentswahlen statt.

00:10:18: Die russische Seite hat in den letzten Wochen keine Anzeigen verluten lassen, dass wir zu irgendeiner Form von Kompromiss-, Waffenstillstand oder gar echter Friedensverhandlungen bereit wären.

00:10:30: Die Regierung wird keine Friedensverhandlungen, aber wie sieht sie der Bevölkerung aus in Russland?

00:10:35: Wachst du dort den Wunsch nach Freude.

00:10:38: Ja, die Bevölkerung ist immer stärker betroffen von den wirtschaftlichen Folgen des Krieges.

00:10:42: Das ist tatsächlich so.

00:10:44: Preise, die massiv steigen, das kommt zu knapp hin, beispielsweise bei der Treibstoffversorgung.

00:10:49: also auf der Krim muss offenbar ganz ein massiver Nenntpass sein wenn es um Benzin und Dieselversorgungen geht.

00:10:55: Und gleichzeitig ist die Aktion in der russischen Bevölkerung eher indifferenz.

00:11:00: Man möchte sich von der Politik nicht allzu sehr den Alltag prägen lassen und man tut sich hier aus der Politik zurückziehen.

00:11:07: Die russische Regierung kann nicht direkt auf den Rückhalt der Bevölkerung zählen, aber es ist auch nicht so, dass die Bevölkerung sich wirklich gegen die Regierung auflehnen oder gegen Vladimir Putin persönlich auflehne.

00:11:20: Es ist eher eine gewisse Gleichgültigkeit, was sich breit macht.

00:11:24: Okay, aber die Bricht nimmt trotzdem zu, dass Putin selbst immer mehr unter Druck geratet.

00:11:29: Wie haut eine Zeit da sein?

00:11:32: Es ist nichts Neues.

00:11:33: Das sind Berichten, die man schon seit Längerem gehört.

00:11:36: Ich habe hier nicht den Eindruck, dass sich diese Berichte inhaltlich irgendwie verschoben hätten.

00:11:40: Der Druck ist gross wirtschaftlich vor allem.

00:11:42: Aber die russische Regierung hat nach wie vor Möglichkeiten der Krieg zu finanzieren.

00:11:47: Diese Woche wurden zum Beispiel neue Staatsanlagen ausgegeben im Umfang über einer Milliarde Schweizer Franken.

00:11:53: Und die Staatsanleihen werden am Markt verkauft.

00:11:57: Interessanterweise sind chinesische Yuan notiert, da haben wir eine Explizite auf Finanzierung aus anderen Ländern, was ganz offensichtlich funktioniert.

00:12:05: Der Druck, den ich von aussen gesehen habe, wird in dem Land selbst anders wahrgenommen.

00:12:10: Es gibt also gewisse Gleichgültigkeiten gegenüber dieser Entwicklung.

00:12:14: Aber trotzdem gibt es irgendwelche konkrete Nachfolge, welche ihn vorangekämmten?

00:12:19: Das ist nicht anzunehmen.

00:12:20: Direkt den Umfeld von Vladimir Putin hat sich einen Eliten entwickelt, der ganz direkt vor ihm abhangt und sich auch in den letzten Jahren mit einer aktiven Unterstützung vom Krieg gegen die Ukraine selber Pfingendreckung gemacht hat, wo also keine valabie Option darstellt, wenn es zu einem Machtwechsel käme.

00:12:38: Wenn ein Machtwechsel würde folgen, dann wäre das wie in der russischen Geschichte immer wieder eine sehr lange Zeit vermutlich von Machtübergabe.

00:12:47: verschiedene Nachfolge würden über Intrigen und interne Querelen versuchen, das sich zu reissen.

00:12:53: Aber im Moment zeichnet es sich nicht ab, dass irgendjemand die Oberhand hat oder überhaupt das, was Labelkandidaten in Frage käme.

00:12:58: Sie

00:12:59: haben vorhin gesagt, es macht sich ein bisschen eine Gleichgültigkeit bereit im Land.

00:13:03: Aber trotzdem sind die Invasionen auf die Ukraine umfragen wert für Putin im eigenen Land so tief wie noch nie?

00:13:10: Das haben sie sogar ... Sie sind immer noch extrem höchig, glaube ich über seventy-drei Prozent.

00:13:20: Aber trotzdem ist das Resultat so tief wie noch nie!

00:13:23: Warum werden die Zahlen überhaupt publiziert wenn sie doch einfach ihre eigenen Zahlen super manipulieren könnten?

00:13:30: Ja, da gibt es mehrere Punkte.

00:13:31: Zum einen werden tatsächlich aktuelle Institute publizieren zwischen sieben und achtzehn Prozent, was für westliche Verhältnisse sehr hoch wäre.

00:13:40: Und selbst wenn man ein Teil davon wegnimmt als manipuliert Zustimmung in Russland für die Regierung ist nach wie vor gross, weil die Regierung bei allen Problemen, die sie schafft mit dem Krieg eben auch ein Versprechen abgegeben hat, nämlich das Versprechen von Russland als Weltmacht.

00:13:56: Das ist ein Versprecher, der im russischen Bevölkerung sehr gut verfängt.

00:14:00: Gleichzeitig ist in Russland eine gewisse Tradition auszumachen, dass die Regierung eine eigene Wahrheit schafft.

00:14:08: Das haben wir schon zu Soviet-Zeiten gesehen, wo mit Propaganda eine eigene Realität geschaffen wurde und bei der Bevölkerung zwar sehr gut weiss es nicht stimmt sich aber nicht weiter daran stört so lange das was in dieser künstlichen Realität geschafft wird irgendwie als Bild passt.

00:14:26: Das, was in Russland passiert ist, dass man sich an einem historischen Ideal orientiert von Russland als Welt macht.

00:14:32: Man weiss zwar, dass das wahrscheinlich im Moment nicht so ist aber trotzdem ist es ein Bild, der sehr viele Menschen passt und darum auch relativ wenig Widerstande sich dagegen äussert.

00:14:43: Ich würde gerne den Buggerschlag zurück zum Brief, denn der Selensgeschlatt im Brief ist auch ein Direkt mit Putin zu treffen.

00:14:50: Man hat schon ein bisschen Atem.

00:14:52: Entweder in der DG, Arabischen Land oder sogar in der Schweiz.

00:14:56: Aber seit dem Kriegsbeginn im Februar-Zweiz werden sich die beiden noch nie getroffen.

00:15:00: Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit, dass das tatsächlich passieren könnte?

00:15:04: Das ist eine der vielen Schritte, die Seilensky jetzt ganz konkret vorschlägt.

00:15:08: Es ist nicht das erste Mal.

00:15:09: seit dem Kriegsbeginn im Februar, im letzten Herbst ist dieses Thema bereits aufgedacht, weil der amerikanische Präsident nach einem Treffen mit Putin in Anchorage an Lasca einen solchen Treffer vorschlagen hat, ganz konkret ist damals Budapest im Zentrum gestanden und zu diesem Treffen ist es nie gekommen.

00:15:25: Ich persönlich schließe sehr aus, dass es in der nächsten Zeit wird der Fall sein, dass sich die zwei treffen selbst wenn Vladimir Putin hat immer wieder öffentlich güssert als Herr Vladimir Zelensky als illegitimen Präsident gesehen.

00:15:39: Weil aufgrund des Kriegsrechts keine Präsidentschaftswahlen stattgefunden haben, im Jahr zwanzig vierundzwanzig und darum muss Sicht vom russischen Machthaber den Zelenskin nicht mehr gewählt worden ist und deshalb eigentlich gar nicht an der Macht dürfte sie selbst wenn sich diese zwei treffen Der russische Machthaber Vladimir Putin hat immer gesagt, einen Friedensvertrag können nur von einer legitimen Person unterschreiben werden.

00:16:02: In seiner Wahrnehmung ist das sicher nicht der Seelenz.

00:16:07: Gut und jetzt die alles entscheidende Frage kann aus so einem Brief tatsächlich Friede stehen?

00:16:14: Es ist zu mindestens ein Versuch und ich bin der Meinung, man darf nichts unversucht lassen um die Situation irgendwie zum Nämndi zu bringen.

00:16:22: Aber den Ball, wie wir am Anfang gesagt haben im Moment auf der russischen Seite vom Feld.

00:16:27: Russland muss jetzt einen guten Willen zeigen.

00:16:29: Die Ukraine hat in Briefe eine mehrere konkrete Vorschläge gemacht für ein Kompromiss, beispielsweise einführen von der Konfliktlinie Vom aktuellen Frontverlauf hat auch klar signalisiert, dass man zum Waffenstillstand bereit ist um Friedensverhandlungen zu ermöglichen.

00:16:45: Jetzt liegt es an der russischen Seite zu zeigen, dass wir am Frieden interessiert sind und das nicht nur eine leere Wortehülse sind wie sie in den letzten vier Jahren waren.

00:16:53: Herr Ersigen vielen Dank für Ihre Analyse an die Zeit bei uns im Durchblick.

00:16:57: Vielen Dank für die Einladung.

00:16:58: Frau Enli

00:17:02: Was glaubst du, zeichnet sich langsam aber sicher das Ende des Krieges zwischen Russland und der Ukraine ab?

00:17:07: Schiebe uns deine Meinung in die Kommentare.

00:17:10: Und wenn es dir gefallen hat, dann abonnieren durch unseren Kanal oder bewerten uns mit fünf Sternen.

00:17:15: Mein Name ist Yasmin Wendler, ich sage danke fürs Zulassen bis zum nächsten Mal!

00:17:21: Durchblick – Die Wissenschaft hinter den Schlagzeilen

Über diesen Podcast

Blick bringt Wissenschaft auf den Punkt. Tag für Tag rauschen Schlagzeilen über die Bildschirme und durch die Druckmaschinen. Doch hinter diesen Schlagzeilen verbergen sich oft tiefere wissenschaftliche Zusammenhänge. Durchblick macht sie sichtbar. Das Moderatoren-Team Sina Albisetti und Fabio Schmid spricht mit Expertinnen und Experten aus verschiedenen Disziplinen und bieten dir in jeder Folge neue Perspektiven – fundiert, verständlich und nah am Zeitgeschehen.

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von und mit Blick – Jasmin Wernli & Fabio Schmid

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