Durchblick – der Wissenschaftspodcast

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Scientainment

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00:00:00: Der Durchblick wird unterstützt von Gebert

00:00:02: Räufstiftig.

00:00:05: Es bleibt spannend, der Abstimmungssundung, wo die Schweiz über die Nachhaltigkeitsinitiative vor SVP – also über zehn Millionen Schweiz – entscheidet, rückt immer näher.

00:00:15: Heute sind die neusten Umfragen Resultate rausgekommen und sie zeigen ein Kopf-a-Kopf-Rennen.

00:00:26: Aktuell würden bei der Stimmberechtigung von ca.

00:00:32: forty-fünf Prozent ein Jahr in die Unterlegung liegen, wenn zweiundvierzig Prozent die Vorlage ablehnen würde.

00:00:38: Aber die Umfrage wurde vor dem Messerangriff des Wintertours durchgeführt – eine Erregnisse, die durchaus einen Einfluss auf das Abstimmungsverhalten hat.

00:00:47: Was gibt bestimmte Bevölkerungen den Ausschlag, um effektiver zu gehen?

00:00:52: Wieso sind Frauen bei dieser Abstimmung besonders entscheidend?

00:00:55: Und wie radikal ist der Abstimmungskampf in den letzten Wochen geworden.

00:01:00: Wir wissen genau, und haben uns darum einen Durchblick geholt, wo alles rund um Abstimmungen und Umfragen weiss – die Politikwissenschaftler und Historiker Claude Lonschon.

00:01:11: Mein Name ist Christoph Gaschelen und das ist der Durchblick.

00:01:16: Herzlich willkommen Claude Loschon!

00:01:17: Vielleicht danke, nehmen Sie Ihre Zeit.

00:01:19: Herzlich willkommen,

00:01:20: Nina.

00:01:20: Gegenüber den ersten Wauern der Umfragen hat sich jetzt ein Neiterrent ausgebildet.

00:01:25: Könnt ihr diesen Verlauf kurz analysieren?

00:01:28: Ich

00:01:28: denke, die Kampagne hat immer zwei Formen von Dynamiken am Anfang.

00:01:32: Sie sind vor allem die Initiantenaktiv.

00:01:34: Sie stellen das Problem in Raum und sie haben eine grosse Aufmerksamkeit über.

00:01:39: Und dann kommen noch die E-Vend so nach dem Motto Ja aber!

00:01:43: Jetzt können wir mit der E-Wend diskutiert werden.

00:01:45: und genau das ist hier eigentlich passiert.

00:01:48: Phänomenaler Start der Initianten.

00:01:50: Und dann, je länger es ging um so mehr Einwände, insbesondere zum Deckel, was bei den Initiantenshelden auch zugehend das Schwachpunkt ist.

00:01:59: Was hat euch am meisten überrascht?

00:02:03: Für mich habe ich eigentlich die Mobilisierung gefragt.

00:02:05: Es ist mit viel, fünfzig Prozent wieder super hoch und noch normal tief, sondern es ist etwas in der Mitte.

00:02:12: Wenn man es nach Parteien anschaut würde ich sagen gut mobilisieren sind die Grünen, GLP und Mitte Schlechter mobilisiert.

00:02:19: Überraschenderweise sind SVP, SP und FDP.

00:02:22: Das ist überraschend!

00:02:23: Die großen Parteien sind meistens besser mobilisiert was sich dafür spricht dass eine gewisse Ambivalenz bei der Wählerschaft von der SVP bis zur SP ist gegenüber der Fragestellung, gegenüber den Antwortmöglichkeiten die man hat und das man sich nicht richtig daheim erfindet.

00:02:39: Und wenn man jetzt die Umfrage anschaut, dann scheint die Initiative nicht einfach an Zustimmung zu verlieren sondern vor allem in der bürgerlichen Mitte ist das ohne entscheidende Punkt dieser zweiten Umfrage.

00:02:52: Ja, das ist ein überdurchschnittlicher Rückgang in den bürgerlichen Zentrumsparteien.

00:02:57: Aber es ist eigentlich ein Phänomen außerhalb der SVP praktisch überall.

00:03:01: Für mich fast noch wichtiger, fast auffälliger ist eigentlich, dass dieser ganze Rückgang gemäß SRG-Umfragen auf Frauensruhe zu führen ist.

00:03:09: Bei den Männern ist es fünfzig Prozent ja bei der ersten und bei der zweiten Umfrage.

00:03:13: Bei Frauen ist der Anteil doch erheblich krunker und macht genau die Differenz aus von der ersten bis zur zweiten Welle insgesamt.

00:03:20: Was kann dort Ausschlag geben?

00:03:23: Sicher ist am Anfang auch ein bisschen ambivalenz bei Frauen vorhanden gewesen, dass die Migration nicht nur Vorteile sondern auch Nachteil hat.

00:03:29: Insbesondere für sie im Alltag und ich denke mit der Zeit hat sich jetzt doch erklärt, dass diese Initiativen für ihre Nachteile was hat bei der Migration, dass sie eigentlich wenig Handhabie bietet für bessere Lösungen?

00:03:41: Also

00:03:41: da kann man zusammenfragen, dass Frauen die Abstimmung werden entscheiden.

00:03:45: oder welche Gruppierung wird entscheidend sein?

00:03:50: Bei engen Verhältnissen kann man fast alle Gruppierungen nennen.

00:03:54: Mir ist aufgefallen, dass ich im Voraus gesagt habe, drei Gruppiere sind entscheidend.

00:03:58: Das ist die bürgliche Mitte.

00:03:59: Sie haben es angesprochen und sagen ja aber nicht nur.

00:04:02: Dann der Blomeration!

00:04:04: Eindeutig sieht man in dieser Umfrage, der Veränderung ist in den Aglomerationen nicht auf dem Land und letztlich eben doch alles schlecht.

00:04:11: D.h.,

00:04:11: Männern und Frauendifferenz.

00:04:13: Männerneigen zur rechter Position, Frauen etwas weniger zu diesen rechten Positionen.

00:04:18: Und genau das finde ich heute statt.

00:04:20: Die Umfrage wurde Mitte-Endemähe durchgeführt.

00:04:24: Am XXI.Mähe kam es näher zu diesem Messerangriff im Winter.

00:04:29: Der Einfluss dieser Tat ist also noch nicht in den Umfragen.

00:04:33: Resultat abgebildet.

00:04:34: Welche Wirkung wird das auf dem Abstimmungsergebnis haben?

00:04:39: Man kann es auch einfach sagen, dass es nur eine Wirkung hat auf der Ja-Seite.

00:04:45: Der Vorfall bedient mindestens zwei Interpretationsmuster, die ja seit der Entwicklung gehalten haben.

00:04:51: Wir haben eine Integrationsversagen, sicher das hoffensichtlichste Interpretationmuster aber auch für die mehrte Unsicherheit dank ausländischer Bevölkerung in der Schweiz entstanden ist.

00:05:02: Das sind zwei Muster, wo der Befürworter eindeutig helfen kann.

00:05:06: Ob das Virus macht, bin ich etwas zuweifelnd.

00:05:08: Man sieht ja, dass der Gesamtrenner in die umgekehrte Richtung geht.

00:05:12: So würde ich sagen, es ist eine gewisse Korrektur möglich.

00:05:14: Es ist vor allem eine Bestätigung bei den Initiantenmöglichen oder bei den Befürworten von den Initiatenmögen.

00:05:19: Es sind eine gewissen Korrekte ermöglicht.

00:05:21: Im Moment halte ich allerdings den Effekt zwischen null und zwei Prozentpunkten also nicht auf der entscheidenden Seite.

00:05:27: Und was denken dir, wie stark erste Taten dieser Befürworter vor Initiativen instrumentalisiert wurden?

00:05:34: Ich habe mit der jungen SVP gesehen, sie ist sofort losgegangen.

00:05:37: und eigentlich auch sehr stark thematisiert war.

00:05:40: Bei der SVP ist es auch, wenn vielleicht auch ein bisschen zurückhaltender wird.

00:05:44: Die SVP will die Diskussion über Dichterstress führen oder überlastete Infrastrukturen führen und nicht eine Diskussion, welche früher später im Vorwurf des Rassismus enden könnte.

00:05:55: So hatte ich das Gefühl eher weniger den Fall.

00:05:58: Wenn ich die Medien anschauen, hat die Sondlingspresse vorsichtig darauf reagiert.

00:06:01: Boulevard-Press sind insbesondere online Medien, haben recht heftig drauf reagiert.

00:06:05: also es ist sicher noch nicht... Fertig die Diskussion alle zu.

00:06:09: Und könnt ihr nach eines endliches Ereignisses so kurz vor der Abstimmung erinnern, wo er entscheidend war auf das Abstimmungsresultat?

00:06:18: Ich habe sicher berühmt, dass die Falle eine Arena-Sendung war.

00:06:22: Wenn ich mich richtig erinnere, war es in der Nähe von Neat, wo Adolf Obing ein schwerer Patscher gemacht hat und mit dem Patsch in dieser Form einen grossen Publikum mit einer schweren Patsche gehabt hat, weil er den Tourner beleidigt hatte.

00:06:35: und das hat den Rest der Kampagnen vollständig geprägt.

00:06:38: Doris Leuthardt hat einmal einen Fehler aussagt bei der Finanzierung vom Erdöl, hat auch in der Arena Sendung einen schweren Fehler gemacht.

00:06:48: Und auch dieser Fehler wurde zum Vorwurf gemacht.

00:06:50: Ob es am Schluss das entscheidende Element war ... Da gehöre ich ja zum Teil die Studie, die man gemacht hatte, ein bisschen auseinander.

00:06:56: Die eine sagt ja und die andere sagen nein.

00:06:58: Auf jeden Fall ist es ein Kampagnen-Element geworden.

00:07:01: Das kann diesmal auch sein.

00:07:03: Gerade im Entscheidenden halte ich sie im Moment nicht.

00:07:08: Momentan in einer Zeit, an der wir extrem stark von Nachrichten zugeflutet werden und die weltpolitische Lage rund um einen Irankrieg ist hochkomplex.

00:07:18: Hat das so ein Ereignis, in heutiger Zeit überhaupt nur Kraft im Anführungs- und Schluchzeichen bis zum Urnergang präsente den Köpfe zu bleiben?

00:07:28: Nein, eigentlich nicht.

00:07:30: Aus globaler Sicht auf keinen Fall.

00:07:33: Da gibt es viel wichtiger und viel entscheidenderes.

00:07:35: Natürlich aus der innerpolitischen Sicht muss man vor allem die Verarbeite von einem Ereignishalber, aber nicht das Erreignis selber.

00:07:42: Das Erregnis selbst ist zu geringe.

00:07:43: Die Verarbeitung kann sein, wenn sie zum Kampagnen-Element auswachsen, was entscheidend ist.

00:07:49: Im Moment denke ich einfach an die Dichterstressdiskussion.

00:07:51: Diese war Einspuren, diese war Ankleide, dass wir über dieses diskutieren mit den Folgen der Infrastruktur.

00:07:59: und dann der Vorwurf, dass die Politik verseigt hat.

00:08:02: Das Muster halte ich immer noch für stärker für die ganze Diskussion oder für die Child Findings.

00:08:08: Ich möchte gerne das Schlagwort Dichtestrasse nochmal aufnehmen.

00:08:12: Was denken dir?

00:08:13: Wie gut informiert seid Schweizerinnen und Schweizer jeweils vor so einer Abstimmung?

00:08:19: Bleibt eben genauso Schlagwörter hängen?

00:08:21: oder sind die Abstimmenden wirklich gut informieren?

00:08:25: Ja wir kennen zwei Entscheidungsmodi.

00:08:28: Die eine ist die informierte Entscheidung.

00:08:31: Das ist vor allem bei der interessierten Lüterfahl, das ist in den ersten zwei Drittel einer Kampagnendominierenden Elemente.

00:08:38: Man bildet sich seine Meinung entweder durch beide Seitenanlösungen oder man hat Verstärkung bei dem, was man dazu erneuert.

00:08:45: Aber man bebildet sich aufgrund von zusätzlicher Information und gewöhnlicher Gewöhnung mit Informationen, die immer stärker werden sollen.

00:08:53: Das bestätigt sich auch in diesem Fall diese Meinungsbildung.

00:08:56: Es war eine hohe Masse vorhanden.

00:08:58: Die Leute konnten sich entscheiden, um eine erhebliche Masse.

00:09:02: Ich habe schon in der letzten Sendung gesagt, etwa zu acht Prozent haben wir informiert die Entscheidungen.

00:09:07: Dann kommen diese Last-Minute-Entscheidungen, die in den letzten Minuten, wenn ich mich nicht entscheiden kann, habe ich zwei Möglichkeiten.

00:09:13: Ich sage, ich kann mich nicht entscheiden oder ich entscheide mich aufgrund eines Schlags von einem entscheidenden Schlagwort.

00:09:20: Und das ist dann quasi so eine Shortcut!

00:09:22: Ich nehme einfach eins für alles und sage okay, das hat mich jetzt halt einfach überzeugt.

00:09:27: Das kommt vor, das ist nachwinslich aber es ist sicher nicht mehr her.

00:09:31: Jetzt ein anderes Schlag Wort vor Nachhaltigkeitsinitiativen wie sie eigentlich heisst, ist die magische Zahl dieser zehn Millionen.

00:09:39: Stimmen die Leute?

00:09:41: eigentlich über eine konkrete Grenze ab?

00:09:43: Oder ist es mehr ein Bauchgefühl, dass die Schweizer Anführungszeichen heute schon zu voll

00:09:49: sind.

00:09:50: Ja, die Schweizfall ist ... Wissen Sie, das hängt ja sehr stark vom Standort und auf dem Standpunkt ab!

00:09:56: Wenn ich mit Chinesen rede, sagen sie, die Schweiz sei leer.

00:09:59: Wenn ich in Fisland gehe, dann sagen sie die Schweiz ist pupsvoll.

00:10:02: Das heisst, es kommt auf die Referenz darauf an.

00:10:04: Und die Referenz ist bei einer innenpolitischen Situation eigentlich das politische Koordinatensystem.

00:10:09: Rechts gibt es eine klare Vorstellung, dass die Schweiz zu voll ist.

00:10:13: Das ist bei Leuten, die auf der rechten Seite stehen.

00:10:15: Bei älteren Leuten ist das der Fall, dass man auf den Voraus geht.

00:10:19: Die Schweiz, wie man sie kennt hat, ist weniger verhandelt und nicht verhandelbar, weil wir zu viele Leute haben.

00:10:24: Bei anderen Menschen findet es gut, dass wir eine Durchmischung von der Bevölkerung haben, leben in Städten mit viel höherer Dichte als in Obwalsern oder in Uhren.

00:10:32: Es gibt kein Problem damit.

00:10:34: Für die Massen-Einwanderungs-Initiative im Jahr ist es ein ähnliches Grundgefühl gelangt, um näher am Schluss eine knappe Mehrheit zu gewinnen.

00:10:43: Was denken Dich heute anders als im Jahr?

00:10:48: Ja, ich glaube in den Fallen im Jahrzehnten gab es letztlich eine Umfragen-Serie.

00:10:51: Heute gibt es drei.

00:10:53: Die einen hat damals eine zunehmende Zustimmung zu der Initiative gegeben – genau noch nicht mehr als fünfzehn Prozent!

00:11:00: Aber der Trend war damals richtig ja gegangen und das war eigentlich auch wichtig.

00:11:04: Und schlussendlich ist das, was am Schluss passiert, nur noch die Verlängerung von dem, was man gesehen hat.

00:11:08: Heute haben wir drei.

00:11:09: Wir haben drei Serien, die alle drei das Gleiche sagen, wenn auch unterschiedlich stark.

00:11:14: Alle drei sagen wir haben einen Fallenden-Trend bei der Zustimmung und wir haben eine Abnahme, die von anfänglich unentschieden oder sogar leicht zu heute einheitlichen, mehrheitlichen nein.

00:11:25: Mit welchem Argument hätten ITZ-Neilager bodegut gemacht?

00:11:31: Ich denke, das Wichtigste, wenn auch nicht so alleinselig einen Argument machen, aber das Wichtige ist und bleibt die wirtschaftlichen Konsequenzen.

00:11:38: Die Folgen von der Zustimmung zu dem, wo gewisse Unsicherheit auslöst – und das löst zwangsläufig auch Ängste gegenüber diesen.

00:11:45: Ich würde sagen, es ist noch kombiniert mit der Erfahrung, dass die Freiheit zur EU jetzt einmal brüchig ist und auch sehr schnell kalt zu herbrechen.

00:11:53: Und dass man nicht ohne allzu grosse Not, das jetzt sprengen sollte.

00:11:58: Und last but not least würde ich sagen, das dritte wichtigen Argument war die Fachkräftemangel, die vorführt worden ist und für viele erlebbar ist im Gesundheitsbereich aber auch in Gastronomie.

00:12:08: Ein weiterer interessanter Punkt bei dem Umfang aufgefahren ist.

00:12:12: das Stimmabsicht Geht richtig, nein.

00:12:15: Aber gleichzeitig erwarten viele der befragten NRA-Anahme.

00:12:20: Mit vielen Wörern vorsichtig erwartet eigentlich nicht ein Anahm mehr.

00:12:23: Wir erwarten das knappe Ergäubnis.

00:12:25: Das würde ich sagen, das stimmt auch.

00:12:27: Das ist das Grundgefühl in dieser Kampagne entstanden und welcher verbreitet ist.

00:12:31: Es gibt keine riesige Sicherheit, dass es die eine oder andere Richtung kippert.

00:12:35: Umfragen sind vielleicht sogar etwas deutlicher als Gefühle.

00:12:38: Das kann sein!

00:12:39: Das Gefühl ist medial produziert, entstanden aber auch ausdrückt.

00:12:43: dass man in vielen Leuten gewisse Ambivalenzen ist.

00:12:46: Man hat viele Argumente dafür, aber vielleicht auch ein einzelnes Argument dagegen oder umgekehrt.

00:12:50: Es würde gerne über die Mobilisierung reden, wenn wir jetzt zu heutigen Medien kommen auf die neusten Umfragenresultat ansehen.

00:12:57: Es verdickt klar, die Mobilisierung wird entscheidend sein.

00:13:00: Jetzt ganz plump und einfach gefragt – was heisst es genau?

00:13:04: Wir haben eine gute Erfahrung, dass eigentlich mehr Leute sich schon einen Mind-Bilder als effektiv beim Hotel nehmen.

00:13:12: Das ist ein Phänomen, das bei Schweizer Abstimmungen recht häufig der Fall ist.

00:13:16: Also nehmen wir an, wir haben fünfzehn Prozent Beteiligung und vielleicht sechszehn Leute ihre Meinung bilden.

00:13:21: Jetzt kommt es darauf an, wer die Differenz von diesen zehn Prozent einer Meinung sich bildet hat aber nicht sicher wenn sie gut teilen werden kann abholen.

00:13:29: Entweder aus Grün sind das wenige, die sich nicht wollen beteiligen weil sie gerade etwas anderes tun haben oder weil sie es vergessen haben oder was auch immer wieder vorkommt weil sie halt eben nicht wirklich ganz entscheidend sind.

00:13:40: bis in den letzten Punkt.

00:13:41: Also kommt es eigentlich zur Fahrwerb bei der Mobilisierung.

00:13:45: vorentschiedene Menschen jetzt noch überzeugen, effektiv zu müssen abzustimmen.

00:13:50: Von dem gibt es relativ viel und das hängt sehr stark davon ab wie stark die Kampagnen am Schluss sind.

00:13:57: go to vote!

00:13:58: Also nicht nur du musst für mich stimmen oder gegen mich stimme sondern go-to-vote heisst.

00:14:03: es kommt darauf an dass deine Stimme auch abgegeben wird und das passiert sehr häufig durch Involverung d.h.

00:14:10: Menschen müssen involviert werden durch andere Menschen die abstimmen.

00:14:13: sie müssen über dass es wichtig ist, das Tumkursch zu abstimmen.

00:14:17: Sie müssen also quasi ein Gruppengefühl entwickeln und sich in diesem Gruppenbefeuer auch mit einem Knochen und Mitreit fühlen.

00:14:24: Wenn ihr von diesem Gruppengefühl redet, haben dort Verbände und Parteien überhaupt so einen Einfluss?

00:14:30: oder passiert es mehr im privaten Umfeld?

00:14:33: Also für Band haben den Einfluss, weil sie grundrichtig von einer Kampagne vorgehen und meistens über eine nicht unerhebliche finanzielle Mittel verfügen.

00:14:42: Und damit auch in der Langekampagne besser steuern können.

00:14:46: Wie die Parteien haben zwei Parteien zweifelsfreie Einflüsse, SVP und SP haben zweifel freie Einflusse auf Beteiligung aber sie haben auch ein zweifeln freier Einflusse auf der Meinungsbildung.

00:14:57: Effektiv sagen sie es zurecht.

00:14:59: In der Schlussphase kommt es darauf an, ob die Verbände und Parteien Leute vor Ort haben, Leute in den Regionen oder Committees, die effektive Urne und Organisierungen organisieren, die etwas davon töten, dass wir am Sonntag oder einem vor einer Briefe abstimmen gehen.

00:15:14: Ich glaube das ist dann effektiv etwas vom näheren Umfeld.

00:15:17: Hier spielen Familien eine Rolle, hier spielt aber auch Freunde eine Rolle.

00:15:20: Hier spielt der Community eine Rolle nicht.

00:15:23: Wenn diese Community zweifelnd ist, sagt man ja vielleicht er lå uns ... Wenn sie entschieden ist und wenn es umfällt, dann bin ich auch schneller bereit, mich selber zu engagieren.

00:15:33: Die Abschirmung ist im vierzehnten Juni,

00:15:35: d.h.,

00:15:35: es bleibt nicht mehr viel Zeit und gemäß der Umfrage wird die Abschermung in ihrer Mitte entschieden.

00:15:42: Denken Sie, dass jetzt die jeweiligen Seiten Ihre Message noch wie anpassen oder machen Sie genauer weiter wie vorher?

00:15:48: Da habe ich ein bisschen das Wiefel, ganz ehrlich gesagt!

00:15:52: Der Kampagne hat hochpolarisiert Rund- und Migrationsflug hochpolarisiert.

00:15:57: Es gab eine gewisse Radikalisierung der Argumentation auf beiden Seiten, die SP und die Grünen waren gar nicht auf das Thema der SVP einsteigen.

00:16:08: Die Linken sind sowieso Landesverräter und wollen sowieso direkt in die EU.

00:16:12: Das heisst, wir haben eine gewiss Radikalisierung in der Argumentation.

00:16:15: Das nützt gar nichts!

00:16:17: Und Leute, die im Zentrum oder Mitte sind, können ansprechen.

00:16:20: Eine noch eine konkrete Antwort auf ihre unmittelbare Situation, die sie erleben.

00:16:26: Sie wollen eine konkrete Antwort, warum sie sagen müssen bei einer Initiative, wo vielleicht doch nicht das letzte Jodha glückt ist.

00:16:32: Jetzt hätte ich nur einen Schritt zurückgemacht.

00:16:35: Seht ihr in der neuesten Umfrage nach einem Neitrend aus?

00:16:38: Oder wie du vorhin gesagt hast, ein kontinuierlicher Neitrund.

00:16:41: Was haben umfragen selbst für einen Einfluss?

00:16:45: auf das Abstimmungsverhalten.

00:16:46: Es kann sein, dass ein Gegner sich vor Initiativen sagt, jetzt sieht sie ja eh nach einem Neuausieg nicht mehr abstimmen

00:16:54: gehen.

00:16:54: Ja, es sind viele diskutierte Themen und es gibt insgesamt sechs Hypothese.

00:16:59: Das würde eine Sendung alleine gefühlen, die Hypothesen wollen es diskutieren!

00:17:03: Viele von ihnen, die das Gesamtheit untersucht haben, sagen, die meisten der Effekte neutralisieren sich gegenseitig.

00:17:09: Wie es für Pro und Kontra gibt auf den Ja und für eine neue Seite gibt es solche Hypothesen.

00:17:14: Ich würde jetzt mal sagen, dass Beiflusser zweifelsfähige Kampagnen beinflussten.

00:17:18: Das heisst, sie beeinflussen ... Was ist noch am Schluss passiert in der Kampagne?

00:17:22: Sie beeinflussten Strategien.

00:17:23: Sie beinflussen diese noch taktischen Entscheidungen von letzten Tagen.

00:17:27: Ob sie Bürgerinnen oder Bürgerinnen zu einer Meinungsumkehr bewegt, glaube ich nicht.

00:17:30: Das ist vielleicht beim Thema, oder wenn er letztlich entschieden ist, wie beim Zivildienstgesetz noch Eherfall.

00:17:38: Das ist bei einem Thema, den wir seit zwei Monaten intensiv diskutiert haben, höchst unwahrscheinlich der Fall.

00:17:44: Jetzt habt ihr im letzten Gespräch mit dem Durchblick erwähnt, dass sich die Initianten – also nicht die Gegner – wahrscheinlich ein knappes Nei wünschen würden, könnt ihr euch auch vorstellen, dass die Initienten jetzt nach diesen ersten Umfragen sogar ein bisschen auf Bremse gestanden

00:17:59: sind?

00:17:59: Nein eher nicht!

00:18:00: Ich glaube ... Ich würde sagen, der Wunsch ist natürlich zweifels fein.

00:18:05: Man will gewinnen und man setzt auch alles ein zu gewinnen.

00:18:07: Und wenn ich den SVP so wie ich sie kenne, dann ist sie eine Partei, die an Dupri gewonnen hat.

00:18:13: Also das kommt sicher nicht in die Frage, dass man als Taktisches Nein oder Ja eingesetzt hätte.

00:18:18: Sie hat vielleicht gemerkt... dass wir ein bisschen Mühe mit einem Einwänden gibt, die beachtlich und beträchtlich sind.

00:18:25: Und sie hat ja dann in der Schlusskampagne eine neue Art von Kommunikationversuch zu entwickeln, Zeichen setzen.

00:18:31: Das heisst nicht eigentlich Verhältnissen wie das am Anfang der Kampagne der Fall war sondern Zeichen setzten.

00:18:37: Da kann man durchaus sagen, da ist gewisse Wandel stattgefunden gehabt und es kann vielleicht auch Ausdruck davon sein was Sie gefragt

00:18:44: haben.

00:18:45: Es kann nicht sein, dass man in einer Art Brexit-Situation etwas unfreiwillig schlittert.

00:18:55: Nein, das halte ich schon nicht für allzu wahrscheinlich.

00:18:58: Wahrscheinlich halte Ich, dass viele aktive in einer Kampagne eigentlich immer noch eine Second-Best-Position haben.

00:19:05: Die sagen, wenn sie den nicht gewöhnen wollen, dann wollen die wenigstens ein knappes Ergebnis haben und so können wir weiterhin politische Druck aufbauen.

00:19:11: Und das halbe ich durchaus vermöglich.

00:19:12: Dass es mit Absicht gemacht wurde, halte mich für sehr unwahrscheinlich möglich.

00:19:16: Dass man sagt ja immerhin, das ist Second Best, das sind zwei besten Varianten.

00:19:20: viele Verlierer, vierzig Sechzehnte werden insofern das Thema relativ schnell wieder von der Agenda verschwinden

00:19:27: würde.

00:19:27: Gut jetzt zum Schluss die letzte Frage.

00:19:29: ich weiss ihr schaut nicht gerne Christal Kugel aber aufgrund des aktuellen Umfragens wird ergänzt durch Einfluss vor Datentour.

00:19:38: wie wird sich die Schweiz am vierzehrten Juni entscheiden?

00:19:41: Meine Schätzung ist nein wenn auch nicht allzu deutlich.

00:19:46: Gut Herr Lascha herzlichen Dank für unsere interessanten Gespräche und das Nachzeit-Techno.

00:20:11: Danke.

Über diesen Podcast

Blick bringt Wissenschaft auf den Punkt. Tag für Tag rauschen Schlagzeilen über die Bildschirme und durch die Druckmaschinen. Doch hinter diesen Schlagzeilen verbergen sich oft tiefere wissenschaftliche Zusammenhänge. Durchblick macht sie sichtbar. Das Moderatoren-Team Sina Albisetti und Fabio Schmid spricht mit Expertinnen und Experten aus verschiedenen Disziplinen und bieten dir in jeder Folge neue Perspektiven – fundiert, verständlich und nah am Zeitgeschehen.

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von und mit Blick – Jasmin Wernli & Fabio Schmid

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