Durchblick – der Wissenschaftspodcast

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Scientainment

Transkript

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00:00:00: Der Durchblick wird unterstützt von den Geber

00:00:02: der Rufstiftung.

00:00:05: Fast jede zweite Wildbinart in der Schweiz gelten als gefördert, viele Arten sind jetzt schon verschwunden.

00:00:11: Mit neuen Bieneninitiativen wollen Imkerinnen und Imker erreichen, dass der Bund und Kanton den Schutz der Bienen stärker förderend und die Natur neue Lebensräume gesichert werden.

00:00:23: Die Wissenschaft hinter den

00:00:27: Schlagzeilen Biene sind weit mehr als konigliche Veranten.

00:00:33: Sie sind zentrale Bestäuber für Obst, Gemüse und viele Wildpflanzen.

00:00:37: Ohne sie wäre unser Ökosystem und auch unsere Ernährung massiv gefördert.

00:00:42: Aber wie schlimm ist die Lage tatsächlich?

00:00:44: Und welche Rolle spielt Landwirtschaft um Pflanzenschutzmittel dabei?

00:00:48: Mein Name ist Fabio Schmidt und Tia.

00:00:49: noch weitere Fragen kläre ich jetzt mit Marius Fischer.

00:00:52: Er ist agronom und Berater für Blühflächen bei Bienen Schweiz.

00:01:02: Herr Fischer, herzlich willkommen im Durchblick!

00:01:04: Guten Tag Herr Schmid.

00:01:06: Ja, wer kennt es aus Science-Fiction Film?

00:01:08: Ein Szenario wo Bienenpopulationen kollabieren und das zum Anschliessen der Zerfall vom Ökosystem führt würde, dass in Realität Autosunrequete eine Reaktion kam.

00:01:20: Es hätte sicher einen grossen Einfluss, wenn die Bienenppopulation aussterben würde.

00:01:26: Und ein gewisses Ökosesystem... verschiedene Umfälle.

00:01:30: In gewissen Ökosystemen wird der Schaden riesig und wird die Ketteraktion dazu führen, dass diese zusammenbrechen.

00:01:37: Und andere Ecosysteme, wo weniger auf die Bestäubung angewiesen sind, werden dann natürlich resilianter und es geben wahrscheinlich trotzdem eine Veränderung zumindest.

00:01:50: Warum ist in den Beinen so wichtig für unsere Umwelt?

00:01:52: Aus mehreren Gründen, aus dem einen Grund, was sehr wichtig ist, ist natürlich Bestäuberung Aber sie sind natürlich auch allgemein in der Biodiversität wichtig.

00:02:02: Zum einen als Zeiger, wie die Biodiverzität intakt ist, können Sie anzeigen und dann auch als Nahrungsmittel, also in der Nahrungskette.

00:02:19: Gerade für Vögel sind sie als Insekten wichtige Nahrungen unter Proteinkwellen.

00:02:25: Wie würde der Alltag aussehen von uns Menschen, wenn plötzlich massiv weniger Bienen umwähren?

00:02:33: Der Alltag wird sich sehr stark verändern, indem wir viel weniger bestäubte Sachen konsumieren könnten.

00:02:43: Das wären sehr viele verschiedene Früchte und Gemüsearten, die wir den weniger Zugang zu oder keinen mehr hätten ohne Bestäubung.

00:02:53: Etwa drei Viertel unserer Nahrungsmittel hängen von der Bestäubung ab.

00:02:59: Was nicht heisst, dass wir ohne die Bestäuberung nicht verhungern würden aber wir hätten sehr viel weniger Auswahl und auch sehr viele natürliche Quellen von Vitaminen würden wegfallen oder knapp werden zumindest.

00:03:13: Viele kennen Beine vor allem wegen dem Honig.

00:03:16: was ist denn der Unterschied eigentlich zu sogenannten Wildbeinen?

00:03:21: Also Honigbeine sind ... Bei uns in der Schweiz sind die Honigbienen domestiziert und werden deshalb in den meisten Fällen von Imker gehalten.

00:03:34: Sie produzieren, wie es der Name sagt, Honig.

00:03:37: Und sie leben im Volk.

00:03:39: Der Unterschied zu den Wildbienen ist so, dass die meisten Wildbien einzeln leben.

00:03:45: Sogenannte Solitär leben diese.

00:03:48: Das heisst, sie haben einfach ein einzelnes Weibchen.

00:03:52: Nichts zählen.

00:03:53: Sie haben einen Boden oder eine Holeräume anlegen, wo sie ein Ei reinleiten.

00:03:58: Das ist eine Selbstständigkeit für den Nachwuchs.

00:04:03: Du hast jetzt gerade den Inker erwähnt.

00:04:08: Wie unabhängig funktionieren die Beine ohne Menschen?

00:04:11: Oder wie wichtig ist die Aufgabe des Inkers heute noch?

00:04:16: Also ... Die Wildbienen werden komplett unabhängig von der Imker natürlich, da müssen wir differenzieren.

00:04:22: Und dann die Honigbienen sind sehr auf den Immkern angewiesen, weil der natürliche Lebensraum in der Schweiz relativ gering ist für wild lebende Honig-Bien und darum ist für die Honige-Biene-Population der Imkers sehr wichtig, wo sie pflegt gut zu ihnen schaut Und wenn es nötig ist, füttert er dann mal und so weiter.

00:04:49: Sie

00:04:50: haben jetzt eine oder zwei Aufgaben vom Imker genannt?

00:04:52: Was macht das auch noch?

00:04:53: Also natürlich für das, was wir kennen.

00:04:56: Es ist natürlich dann auch Tonik ernt, massvoll zu betreiben aber auch die ganze ... Für die ganz Gesundheit der Bienenfolge ist natürlich der Imker verantwortlich etwas von dem, was immer wichtig ist.

00:05:14: Dass er die gesund erhalten und den kranken Imblick hat.

00:05:19: Und wenn es nötig wird behandelt, dass er einfach ein gesundes oder gesunden Bienenvölker kann halten.

00:05:28: Wie viel hat der Mensch auch einen Kreislauf zerstört?

00:05:31: Kann sich Natur an solche Veränderungen wieder abpassen eigentlich?

00:05:35: Der Mensch hat natürlich extrem starke Kreisläufe eingewirkt.

00:05:40: Und die Natur ist sich durchsständig dran am Anpassen, zum Teil besser und weniger gut.

00:05:48: Ein Beispiel natürlich auch heute, wo wir Menschen einschleppen, die dann eben gewisse Ökosysteme daran leiden oder den auch gerade zu zerschneiden von Ökosesystemen mit unserer Infrastruktur hat natürlich auf die Bienen, besonders auf die Wildbiene grosser Einfluss.

00:06:08: Lebensräume für die Wildbeine fehlen.

00:06:11: Mit Zerschnieden meinen Sie v.a.

00:06:13: Landwirtschaft und auch Pestiziden, die gespürt werden zur Pflanzeproduktion?

00:06:18: Ja, zu zerschneiden von Lebensräumen meine erste Linie eigentlich unsere Infrastruktur wie Strassen oder Städte oder Siedlungen.

00:06:30: Der Landwirtschaftsgebiet kann auch Ökosystem zerschnitten oder verstöckeln.

00:06:37: Gerade dort, wo intensiv Landwirtschaftsbetriebe wird.

00:06:41: Aber man muss sagen, dass Landwirtschaft selbst auch ein Ökosystem ist.

00:06:48: Dort eben das grösste Problem sind, würde ich schon sagen, sind in der Landwirtschaft so natürlich die Pflanzenschutzmittel insbesondere Insektezeit, die zum Problem werden können.

00:07:00: Was wir hier vielleicht noch anfügen, dass man sehr fest auf die Flugzeiten von den Insekten schaut bei dem Einsatz dieser Pestizide und dass man immer mehr Insektizide oder allgemein Pestizide hat, die bienefreundlich sind oder biologisch sind.

00:07:19: Einfach weniger Bienengistig sind.

00:07:22: Und so kann man trotz dem Pflanzenschutz, der halt muss betrieben werden in gewissen Kulturen, dann kann man gleich auch auf Biener Rücksicht nehmen bei gewissen Culturen nicht beandern.

00:07:35: Wenn in einer Region plötzlich viele Bienen sterben würden, z.B.

00:07:39: in St.

00:07:40: Gallen wären extrem viele Bienesterbe, hätte das eine Auswirkung auf eine andere Region in der Schweiz z. B., wie Bern?

00:07:47: Oder funktionieren die Bestände unabhängig voneinander, wenn man so die ganze Schweiz anschaut?

00:07:54: Weil diese Regionen relativ weit auseinander sind, hat es wahrscheinlich keinen direkten Einfluss auf die Region Bern, würde ich behaupten.

00:08:02: Wenn ich in St.

00:08:03: Gallen die Bienen sterbe, habe ich dort einen extremen Bestäubungsrück gegangen.

00:08:10: und was man zu Bern vielleicht merkt ist, dass wenn ich im Ruhm St.

00:08:17: Galle bin, dann gibt es auch Obstproduktion, aber besonders im Thurgau, der bekannt ist.

00:08:23: Wenn die Beine sterben, ist klar.

00:08:26: Dann geht die Bestäubung zurück und somit wird man die höchere Öpfelpreise merken.

00:08:31: Aber das Ökosystem zu bären, würde ich sagen, ist so weit umbehelligt.

00:08:37: Was halt einfach ist über Jahre und Jahrzehnte, wenn natürlich in St.

00:08:42: Gallen die Beinen fehlen, dann hat man einen Rückgang der genetischen Vielfalt, einfach das ganze System unsichern macht.

00:08:55: Damit etwas an der Population resilient ist, braucht es eine grosse genetische Vielfalt und über die Jahrzehnte gibt es weniger genetisches Material, das wird sichern.

00:09:06: Im Zwanzig zwölf hat in der Schweiz ein Drittel von den Bienen der Winter nicht überlebt wie noch immer im Moment eines heutigen Szenarios?

00:09:17: Also da bin ich... Nicht so zu feste Fachmann, die kann sagen warum das Bienen der Winter nicht überleben.

00:09:23: Das ist jetzt wirklich eine imkespezifische Frage.

00:09:28: Es geht ja dort die Frage gezielt auf die Honigbienebestände ab.

00:09:33: Das hängt sehr stark davon ab wie stark diese Bienen in den Winter gehen und wie der Winter selber ist.

00:09:41: aber mehr Detail kann ich dort nicht in diesem Sinn

00:09:45: gehen.

00:09:47: Und falls es bestehend tatsächlich massiv für einen Einbrechen ist, könnte man die wieder aufbauen?

00:09:52: Also Honigbienebestände können wir mindestens wieder aufbauern.

00:09:57: Wahrscheinlich auch relativ schnell.

00:10:01: Wenn das neue Einbricht möglich ist, aus anderen Regionen wieder Völker zu teilen.

00:10:08: Aber bei den Wildbienen ist es so, wenn dort die Population extrem einbricht ... ist das wahrscheinlich zurückzuführen, dass in den Lebensraum fehlt und um das wieder aufzubauen geht es Jahre oder ein Jahrzehnte.

00:10:22: Was wird heute konkret gegen das Bienensterben unternahm?

00:10:27: Also dort gibt's natürlich Anstrengungen der Landwirtschaft von all diesen Biodiversitätsförderflächen, die man jetzt auch neben der Quantität wirklich auf Qualität will abzielen, was sehr wichtig für Wildbienen ist.

00:10:41: Und dann gibt es natürlich Ansträngungen viele Privatorganisationen oder Vereine oder Verbände, wie wir eine sind, die Lebensräume wieder erschaffen und aufwärten wollen.

00:10:57: Wie mit unserem Blühflächenprogramm, in dem man versucht möglichst viele Blüte anzeigen, verschiedene Blühflechentypen zu erschaffen aber auch Nischgelegenheiten für Wildbienen.

00:11:11: Gibt es Länder oder Regionen, die beim Bienenschutz deutlich weiter sind als wir in der Schweiz?

00:11:17: Ich

00:11:17: kann mir das gut vorstellen.

00:11:18: Wahrscheinlich vor allem solche Länder, die nicht so dicht besiedelt sind, haben auch weniger Einschnitte ins Ökosystem und durch das geht's den Bienen wahrscheinlich besser.

00:11:31: Aber das sind in der Tese ... wie Ökosysteme funktionieren.

00:11:38: Was kann jetzt jeder und jede von uns im Alltag machen, um die Bienen zu helfen?

00:11:45: Man kann auf verschiedene Arten helfen.

00:11:49: Eine Art, wenn man bei sich im Garten oder auf dem Balkon etwas will, ist einfach Blüte arbeiten.

00:11:56: Also Nahrungsangebot für diese Bienen arbeiten in Form von Polen und Nektar.

00:12:03: möglichst verschiedene Blütenpflanzen in die Töpfe auf dem Balkon oder wenn man eine Garten hat im Garten.

00:12:11: Wichtig ist dort, dass man einheimische Pflanze wählt damit nicht plötzlich noch ein Neophytenproblem entsteht.

00:12:20: und was man weiter machen kann ist, wenn man so einen Nahrungsangebot hat, also eine Blüte hätte ihm gartenbereits noch mehr gemacht.

00:12:28: dann kann man auch nischtlegenheiten arbeiten in Form von Asthäufen In Form von Totholz oder in Form von offenen Bodenstellen.

00:12:38: Oder künstlichen offenen Bodestellen, sogenannten Sandlinsen, die Wildbienen im Boden sind.

00:12:46: Und etwas weiteres, wenn man selbst keine Flächen hat ist natürlich immer das mal eine gemeinnützige Organisation etwas spendet, was sich für die Biodiversität einsetzt.

00:12:57: Herr Fischer, danke Ihnen vielmals für dieses spannende Gespräch und das Mitteilwirken beim Durchblick!

00:13:01: Ja, danken Ihnen!

00:13:02: Wenn dir die Folge gefallen hat und du noch mehr von uns gehören willst, dann abonnierst du auf Spotify, Apple oder überall dort, wo deine Podcast los ist.

00:13:09: Dann verpasst du sicher keine neuen Folgen mehr!

00:13:11: Mein Name ist Fabian Schmidt, danke fürs Einschalten und bis zum nächsten Mal!

00:13:17: Durchblick – Die Wissenschaft hinter den Schlagzeilen.

Über diesen Podcast

Blick bringt Wissenschaft auf den Punkt. Tag für Tag rauschen Schlagzeilen über die Bildschirme und durch die Druckmaschinen. Doch hinter diesen Schlagzeilen verbergen sich oft tiefere wissenschaftliche Zusammenhänge. Durchblick macht sie sichtbar. Das Moderatoren-Team Sina Albisetti und Fabio Schmid spricht mit Expertinnen und Experten aus verschiedenen Disziplinen und bieten dir in jeder Folge neue Perspektiven – fundiert, verständlich und nah am Zeitgeschehen.

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von und mit Blick – Jasmin Wernli & Fabio Schmid

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