Scientainment
00:00:00: Der Durchblick wird unterstützt von Gebert
00:00:03: Räufstiftig.
00:00:06: Abfallbergen, die wir anschauen – auf der Strasse und im Fluss.
00:00:10: Ein Szenario, das sich am Wochenende in Zürich abgespielt hat.
00:00:14: Am Wochenend feiern hunderte Patelustige das Lettenobening bis tief in die Nacht.
00:00:19: Am Sonntag sammelt es bösen Erwachen rund um den oberen Letten Tonneweissabfall.
00:00:27: Die
00:00:30: Wissenschaft
00:00:30: hinter den Schlagszielen.
00:00:34: Die Schweiz sieht sich gerne als sauber, ordentlich und diszipliniert.
00:00:38: Doch nach Grossanlass zeigt sich häufig ein anderes Bild – überquellende Abfallkübel, Müllberge am Wasser und tonneweiss Abfall auf öffentlicher Platz.
00:00:48: Mein Name ist Yasmin Wendlis und ich frage mich wie man zum Abfallsündern wird?
00:00:52: Denn eigentlich wissen wir doch alle, dass das schlecht ist!
00:00:55: Und trotzdem haben wir es alle schon gemacht….
00:00:58: Oder sind wir in der Schweiz einfach extrem pingelig, wenn es um das Thema Littering geht?
00:01:02: Schließlich wird nach einem grossen Anlass ja auch alles wieder geputzt.
00:01:06: Ich bin heute mit Nora Steinmer.
00:01:08: Sie ist Geschäftsleiterin von der IG Saubere Umwelt.
00:01:12: Sie hat Umwelt- und Sozialpsychologie studiert und arbeitet zusammen mit den IG Sauberi Umwelt unter Fachhochschulen Nordweste Schweiz an einer grossen Schweizer Litteringsstudie zum Thema Wirksame Anti-Littering-Massnahmen.
00:01:28: Grüezi von Steimer, herzlich willkommen im Durchblick.
00:01:30: Guten Tag!
00:01:31: Freut mich, dass ich hier erzählen darf über die Litring-Thematik.
00:01:35: Was geht dir nicht auf den Kopf, wenn Sie so Bilder vom letzten Wochenende sehen?
00:01:40: Ja gerade nach einem wunderschönen Wetter-Wochenende ist das natürlich nicht schön so Bilder zu sehen.
00:01:45: Also es ist jedes Mal wieder im Frühling schockierend wie das dann zum Teil aussieht.
00:01:50: Man hat sie im Winter etwas vergessen wie diese Litring Situationen aussehen können.
00:01:54: Und ja... Das möchte man natürlich nicht, dass er so sieht.
00:01:58: Aber sie sagen gerade, man vergesse.
00:01:59: manchmal ist es gar nicht unbedingt etwas ausgewöhnlich sondern ein bisschen normal für nach einer Party.
00:02:06: Normal?
00:02:06: Nein, das darf es natürlich nicht sein.
00:02:08: Es ist klar alle Veranstalter müssen ja auch ein Abfallkonzept haben und das ist auch eine integrale Bestandteil, dass man auf die Nachhaltigkeit schaut gerade bei Partys und Bivents.
00:02:17: Darum so darf es nicht aussehen.
00:02:19: aber es ist so, dass die Litteringthema allgemein halt in den Wintermonaten etwas weniger präsent ist weil man sich einfach weniger für aussen aufhält und darum wie weniger oft in der Köpfe ist.
00:02:29: Und dann ist mir auch mit besonders überrascht im Frühling wieder, was ich aussehen kann.
00:02:32: Aber sie dürfen es natürlich nie nein!
00:02:35: Aber man könnte auch sagen, nach einem Strip-Rate sieht die Zürich-Innerstadt ja genauso aus.
00:02:39: Und dann wird wieder geputzt und alles ist gut, sonst ist es gar nicht so schlimm.
00:02:44: Littering ist immer ein Problem wenn es stattfindet.
00:02:47: also das ist schon ganz wichtig als EUA Schwinze Kompetenzzentrum gegen Litterung.
00:02:51: Darum setzen wir auch ganz viele Sensibilisierungsmaßnahmen um und diese sollen im Endeffekt im Alltag greifen, also wenn man einfach über Mittag draussen ist aber natürlich auch an Events.
00:03:03: Aber jetzt wird es trotzdem noch mal auf ein Street-Razor geredet oder einen Party am Litten.
00:03:07: Ist dann schon eine Umwelverschmutzung, wenn der Abfall einfach für eine kurze Zeit an den Boden liegt?
00:03:12: Und dann haben wir die netten Menschen am nächsten Tag, wo sie gehen gehen und verhoben werden
00:03:17: können?
00:03:18: Ich glaube in der Schweiz ist es schon so, dass meistens wirklich der Abfalls wieder eingesammelt wird – gerade wenn er im städtischen Gebiet ist!
00:03:24: Also da leistet die Reinigungsdienste von Städten und Gemeinden eine extrem gute, wertvolle Arbeit.
00:03:30: Nichtsdestotrotz darf es einfach nicht passieren, weil das ist ja wirklich keine Idee, dass die Mitarbeiter von Stede unser Abfall einsammeln müssen, wo jeder eigentlich selber könnte zum Kübel tragen oder zur Recyclingstationen.
00:03:42: Aber wer treibt jetzt den an diesen Abfallbergen?
00:03:44: Wirklich schuld!
00:03:45: Ich meine wenn irgendwann ... Einfach alle Kübel, die umstehen, einfach überall quillen.
00:03:51: Dann habe ich ja als Gast, wenn ich vielleicht auch eine andere Möglichkeit mehr habe, als mein Abfall auf den Boden zu rühren oder habe ich eigentlich immer eine andere Möglichkeiten?
00:04:02: Wir sind der Meinung, dass der Mensch immer eine Verantwortung hat, seine Abfallrichtung zu entsorgen und es eigentlich immer ein Möglichkeit gibt.
00:04:09: aber das ist natürlich schon so... Es ist wichtig, dass die Infrastruktur zur Verfügung steht.
00:04:13: Dass diese Kübel da sind und sie nicht überquellen, sondern dass man den Abfall wirklich auch entsorgen kann.
00:04:18: Und das ist gerade auch in Wien zum Teil eine extrem schwierige Aufgabe.
00:04:22: überhaupt genug, einen Abfallkübel zur Verfügung zu stellen.
00:04:25: Jetzt haben wir nebenzu den Flussen.
00:04:27: Das ist ja nicht nur die Strasse, die voll sind oder der Fluss, wie tragisch es ist, wenn der Abfall eben am Schluss in den Ilimad landet?
00:04:34: Ja, also je mehr der Abfall in der Natur oder in den Umwelt landet, desto schlimmer.
00:04:38: Ob jetzt das gewässer ist?
00:04:39: Oder auch wie Wälder oder auf Wissen... Also insbesondere dort ist es ganz wichtig dass er wirklich richtig entsorgt wird.
00:04:46: Jetzt in der Limat werden wahrscheinlich dann schon irgendwo bei einem Wehr später wieder rausgefischt.
00:04:51: aber das ist natürlich insbesondere wirklich negativ und gerade auch weil es ja darum geht, dass man ein generelles Bewusstsein hat fürs richtigen Verhalten und das sollte man bitte einfach überall richtig machen.
00:05:02: Warum schockieren hier unsere Bilder von Abfallbergen so fest?
00:05:05: Wenn wir mal ehrlich sind, sind wahrscheinlich alle schon einmal zu irgendwelchen Abfalls in der Wode.
00:05:10: Vielleicht nicht gerade in diesem Ausmass, aber wahrscheinlich hat jeder vor uns einen Kage um mich an den Boden gerührt oder in ein Papier gehalten.
00:05:17: Aber warum schockiert es uns trotzdem so
00:05:18: fest?!
00:05:19: Sind mir in der Schweiz bei diesem Thema vielleicht auch einfach ein bisschen superbünzlig und sehr pingelig, etwas vergleichen mit anderen Ländern!
00:05:27: Ich finde es grundsätzlich eine gute Einstellung, dass man sagt, jeder hat das wahrscheinlich schon einmal gemacht.
00:05:32: Man muss sich auch nicht selber besser verkaufen als man ist.
00:05:35: Das kann passieren!
00:05:36: Es ist auf jeden Fall so, dass wir in der Schweiz ein extrem hohes Überkeitsanspruch haben.
00:05:42: In der Schweiz stört uns ein paar Abfälle, die umliegen sicher viel mehr als in anderen Ländern der Fall sind.
00:05:47: Aber ich glaube, als Schweiz müssen wir hier auch ein positives Vorbild vorausgehen.
00:05:51: Wir haben wieder die Möglichkeit und die Ressourcen, Tag zu legen.
00:05:55: Und ich finde, das ist insbesondere wichtig, dass wir es machen und ja so dann vielleicht anderen auch gute Lösungen aufzeigen können wie man gegen das Littering vorgehen kann, sodass andere Länder dann auch unser Abfallsystem oder sein Recycling-System
00:06:08: etc.,
00:06:09: könnte übernehmen.
00:06:11: Jetzt haben wir gesagt, wir haben einen hohen Sauberkeitsanspruch und die Schweiz gilt ja häufig immer noch vergleichen mit anderen Ländern als extrem super.
00:06:20: aber stimmt das Bild wirklich
00:06:22: noch?
00:06:23: Wir führen jedes Jahr zusammen mit der ETH Zürich Umfragen durch, wo wir schauen wie die Situation in der Schweiz ist.
00:06:30: Und sie zeigt schon, dass die Litteringsituation in den letzten paar Jahren nicht schlimmer wurde – relativ stabil.
00:06:37: Das ist insbesondere ein positives Reltat, wenn man daran denkt, dass die Bevölkerung zugenommen hat in diesen Jahren.
00:06:43: Dass es immer mehr Veranstaltungen im öffentlichen Raum gibt und der Nutzungsdruck im öffentlicher Raum stärker ist.
00:06:51: Und dass das Littering stabil bleibt, ist eigentlich ein positives Resultat.
00:06:55: Es zeigt auch klar, dass Gemeinden mit ihren Reinigungsarbeiten, aber auch Antiliterinkampagnen und auch Digesu und Recyclingorganisation auf dem richtigen Weg sind.
00:07:06: Also, dass diese Massnahmen umgesetzt werden auch wirkt.
00:07:09: Es ist aber auch ganz klar, man müsse daran bleiben, weil das Problem nicht behoben ist, es ist nur hier einfach stabil in diesem Sinn.
00:07:16: Und an was leitzt es also so stabil?
00:07:18: Leitzt die Einstellung der Einwohner oder kann man einen guten Aufruf und Konzept?
00:07:24: Gegen Littering ist wirklich eine Mischung von verschiedenen Massnahmen zentral.
00:07:27: Es braucht natürlich eben eineseits Reinigung, es braucht aber auch Sensibilisierungsmassnahmen, die das Bewusstsein der Bevölkerung für die negativen Folgen von Litteringen stärkt und zur Einstellung uns Verhaltenshänden geführt.
00:07:41: Und da sind Schulen wichtig, wo Workshops mit den Kindern machen und dort Wissen vermitteln.
00:07:46: Da sind aber auch Kampagnen wichtig wie es die IGSU macht.
00:07:49: Hier helfen die ICI-Kling-Station im öffentlichen Raum, die Leute auffordern.
00:07:53: Zensoren und Recycling.
00:07:55: Also es braucht wirklich eine Kombination von verschiedenen Massnahmen
00:07:58: Aber ich glaube in der Zwischenzeit sind wir bei den Schweizer so weit bildet, dass eigentlich jeder weiss das Littering schlecht
00:08:05: ist.
00:08:06: Warum machen wir's denn trotzdem?
00:08:10: Ja, da gibt es verschiedene Gründe.
00:08:12: Also einerseits ist es sicher so, dass es zum Teil wie ein bisschen im Vergessenheit geradet also einfach nicht so präsent ist in der Köpfe.
00:08:18: Das kann sein weil man gerade im Stress ist, weil man tausende andere Sachen im Kopf hat.
00:08:24: Zum Teil ist es einfach Bequemlichkeit.
00:08:26: Es gibt Momente, in denen die Leute etwas mühsam finden, diese paar Schritte zum Kübel zu gehen – auch wenn das eigentlich unverständlich ist – und dann ist es schon so, dass durch die veränderten Gesellschaften, wo man mehr unterwegs ist, mehr Mobilität zugenommen hat, wo vielmehr zwischen Arbeits- und Wohnort unterwegs ist aber eben mehr unterwegs konsumiert wird Als das noch vor zehn, zwanzig Jahren fall war und tut das wie auch mehr mögliche Zeiten für so ein Litering Moment.
00:08:54: Er erklärt es natürlich nie und sollte trotzdem nicht passieren aber es gibt die Mehrgelegenheit, dass
00:08:59: dies
00:09:00: passieren
00:09:01: kann.
00:09:01: Also wir stehen uns eigentlich selber am nächsten und dann denken wir jetzt über den Tellerrand aus.
00:09:08: Das kann es durchaus sein, zum Teil genau.
00:09:10: Und dann gibt's natürlich auch Gruppendynamiken, die zum Teil wenn man in der Gruppe ist, dass vielleicht sogar noch gerade in so einem gewissen Teenie-Alter kann das der Fall sein.
00:09:17: Auch wenn sie das natürlich auch wissen, das Abfall eigentlich in Kübel gehört aber dass dann das aus Gruppendynamik gründet, vielleicht sogar cool sein, wenn wir litteren, um eben ihnen zu zeigen, dass man auf den Regeln der Erwachsene kein Wert leidet und ein Zeichen von der Rebellion kann sein.
00:09:33: Aber eben auch die wissen – das ist sicher so!
00:09:35: Jetzt haben sie gerade die Jugendlichen angesprochen und ich denke, auch diese Party hier im Letten ist ja wie einmal mehr ein Grund zum vielleicht so etwas auf den jungen Menschen rumhacken.
00:09:44: Und sagen ja halt die Jungen mal wieder machen was sie wollen und haben keinen Anstand mehr.
00:09:49: aber sieht man da tatsächlich einen Unterschied zwischen der Jugendlichen und älteren Menschen wenn es um das Thema Littering geht?
00:09:55: Da ist mir schon ganz wichtig zu sagen dass Litterin wirklich alle durch alle Schichten, durch alle Altersgruppe, alle Geschlechter also dass das Litterings passiert
00:10:02: überall.
00:10:03: Aber es gibt natürlich schon Gründe, die dazu führen, dass junge hier mit dem Thema Littering stärker Berührung kommen.
00:10:10: Und das ist beispielsweise, dass sie einfach mehr Zeit von ihrer Freizeit im öffentlichen Raum verbringen.
00:10:16: Also die können zum Teil nicht irgendwie keine Clubs-Coparties machen wie es noch nicht gehen dürfen oder haben vielleicht kein Geld zu meinem Kino oder in einem Restaurant essen.
00:10:24: Das heisst, sie sind einfach viel mehr voraus und dann gibt's eben auch mehr Gelegenheiten für Litterings Und ich glaube, das darf man wirklich einfach nicht vergessen.
00:10:32: Also es ist auch ein wichtiger Grund, wieso wir zum Teil das Gefühl haben, sie sind noch Jugendliche.
00:10:37: Sie sind aber wirklich nicht nur Jugendliche!
00:10:40: Aber macht es einen Unterschied?
00:10:41: Wie sauber der Ort ist, wo man sich gerade
00:10:42: aufhaltet?!
00:10:44: Das macht es absolut gerade.
00:10:46: Darum ist eben auch Reinigung wirklich wichtig, und zwar weil die Broken Window Theory sagt, dass wenn Abfall schon umgeht, ist die Hemmschwelle tiefer weiter Abfall auf den Boden zu werfen.
00:10:56: Das heisst so ein bisschen kurz gesagt Littering führt zu weiteren Litterungen, weil man einfach das Gefühl hat dann an einem Ort, wenn es schon Litterung am Boden hat, dass die soziale Norm ist, dass man das da darf.
00:11:06: Die anderen machen sie ja auch und dann macht man's eh her Und darum ist wirklich Reinigung auch wichtig.
00:11:11: Also dass es gar nie so aussieht als wäre sehr dreckig, weil das eben sonst das Littering weiter begünstigt.
00:11:18: Dann gibt's beim Abfall achtenlos am Butterrühren irgendwie auch einen psychologischen Unterschied wo das passiert?
00:11:25: Zum Beispiel im Wald oder in einer anderen Parte, die man vielleicht entdeckt wird ja morgen und morgens sowieso wieder geputzt.
00:11:32: Ja, ich glaube auch das spielt wieder die soziale Norm ein.
00:11:34: Also andere Parties.
00:11:36: jetzt, wo alle Liter in diesem Sinn oder was ganz viel Abfall schon überall umsteht entsteht natürlich dann das Gefühl, dass es da normal ist, dass man das hier so macht und dann machen wir es eher hingegen wenn man jetzt im Wald ist oder auf einem abgelegenen Feldweg und was total sauber ist.
00:11:53: Ich glaube, da braucht's schon viel mehr als überlitterend einfach weil die Hemmschwelle viel höher ist.
00:11:57: Jetzt haben Sie ja schon gewisse Lösungsansätze angesprochen, aber vielleicht noch etwas tiefer darauf eingehen.
00:12:07: Sie arbeiten aktuell an einer mehrjährigen Studie zum Thema Antilitering-Massnahmen und können Sie das nachher ausführen oder etwas mehr dazusagen?
00:12:16: Was funktioniert und was nicht?
00:12:20: Wir haben gemeinsam mit der Fachhochschule Nordwest Schweiz untersucht im Mehrjährigen Forschungsprojekt die Wirksamkeit von Antiliteringmassen.
00:12:29: Wir haben hier im letzten Jahr verschiedene Feldexperimente durchgeführt, also in neun Schweizer Städte, wo wir verschiedene Massnahmenarten testen.
00:12:37: Das waren einerseits Sensibilisierungs-Massnahmen, also Maßnahmen, die das Problembewusstsein fördern und andererseits settingspezifische Massnahmen, die direkt am Ort der Entsorgungsentscheidung wirken.
00:12:51: Das heisst beispielsweise auffällige Kübeln!
00:12:54: Und bei diesem Tisch von diesen Massnahmen konnten wir zeigen, dass eigentlich alle Massnahme-Literingen einen Drittel reduzieren können.
00:13:01: Das ist schon sehr eindrücklich!
00:13:02: Es hat uns absolut begeistert, dass man tatsächlich mit jeder dieser Tests eine Reduktion von einem Drittel anbringt.
00:13:10: Und das zeigt schon klar, dass Antiliteringmaßnahme ein ganz wichtiges Instrument sind für Städte und Gemeinden ums Litterings reduzieren zu können.
00:13:19: Dass der richtige Weg ist, wo man da dran ist, damit man dann noch verstärkt muss weiterverfolgen.
00:13:25: Aber es klingt wahnsinnig banal.
00:13:27: Ein paar Plakate und Kübel?
00:13:31: Das ist relativ einfach eigentlich, aber das ist auch schön.
00:13:35: Manchmal braucht es vielleicht die Erinnerung wieder daran.
00:13:38: Es sind aktuelle Bewusstseize-Rufen der Leute, weil in dieser heutigen Zeit hat man so viele Sachen im Kopf, wo man muss erledigen und was man dran denken muss, dass es hier vielleicht einen Hintergrund geraten wird.
00:13:50: Wenn jetzt ein auffälliger Köpel mit witzigem Logans orange gestaltet ist, kann helfen, aufmerksamkeit darauf zu ziehen, dann ist das ein wunderbares... die man hier hat, um auch
00:14:02: zu helfen.
00:14:03: Das Littering wird in der Schweiz teilweise auch bürst.
00:14:06: Aber ich glaube persönlich habe das noch nie gesehen.
00:14:08: Ich habe noch nie irgendwelche Polizisten gesehen, die so auf Streifzeuge gehen oder bei Abfall anboderieren.
00:14:13: Und ich glaube die Altsstrafe ist jetzt nicht massiv hoch.
00:14:16: Schreckt das vielleicht auch einfach ein bisschen zu wenig ab?
00:14:19: Ja es ist so dass sie in der Schweizer aktuell gerade ... Die nationale Buss eingeführt wird.
00:14:25: Diese ist im Moment bei der Arbeit beim Bundesamt für Umwelt, das sollte dann irgendwann im Laufe des Sommers kommen und die Bussen können natürlich eine Maßnahme sein gegen Littering, welche helfen Litterings zu reduzieren, weil sie vor allem auch abschreckt.
00:14:37: Also wenn man weiss, dass es ein Bus gibt kann, in dem Sinne von einem präventiven Charakter gegen Litering helfen.
00:14:43: Es ist aber in der Umsetzung ganz schwierig also... Polizisten haben natürlich ganz viele andere Themen, die vielleicht auch ein bisschen sicherheitstechnisch wichtiger sind als die Littering.
00:14:53: Und dann müssen diese Litteringsünderei immer noch von zwei Leuten beobachtet werden.
00:14:58: Also es ist relativ schwierig tatsächlich die Bussen auszuschwächen.
00:15:02: Aber wir sind trotzdem in der Mischung von verschiedenen Massnahmen im Fall sein, dass es Bussen gibt – einfach wie das anzeigt, dass die Littring nicht akzeptiert ist und sogar verboten wird!
00:15:12: Ähnlich wie bei Geschwindigkeitsbussen im Verkehr, wo es ja auch ... Man weiss, dass man nicht auf die Schnelle fahren darf und es trotzdem passiert.
00:15:19: Aber es hat sicher eine gewisse Abschreckung dabei.
00:15:23: Jetzt könnte der Gemeinde oder den öffentlichen Raum vielleicht auch so gestalten, dass weniger glittert wird?
00:15:30: Ich glaube, in der Gestaltung ist natürlich wichtig, dass wirklich einfach genug Apfelkübel und eine Reiklingstation im öffentlichen Raum hat.
00:15:37: Aber ich glaube, da müssen wir uns auch nicht vormachen – in der Schweiz ist das eigentlich so?
00:15:40: Also wir haben hier sehr grosse Dichte an Entsorgungsmöglichkeiten!
00:15:45: Und ich glaube dann braucht es wirklich jeder einzelne und jede einzelne, die mithilft und diese paar Schritte mitgemacht bis zu diesem Kübel- und Haldenverpackung, wo man ja vielleicht einträgt auf ein Bankchen wieder zurückzuregen bis zum Kübel und den Aufwand von diesen paar Schritten auf sich.
00:16:01: Versteimer,
00:16:05: vielen Dank für
00:16:12: Ihre Zeit.
00:16:20: Hier bei uns
00:16:26: im
00:16:28: Durchblick.
00:16:31: Vielen
00:16:31: Dank!